Am Verfolger gescheitert

Im Spitzenspiel der Landesliga haben die Landsberger Handballer nicht die Leistungen wie gegen Niederraunau gezeigt. Der Tabellenführer unterlag so mit 26:30 (11:16) dem Verfolger TSV Friedberg 2. Die Landsberger fanden in diesem Spiel nie zu der Form der letzten Wochen und boten den stark aufspielenden Gastgebern nur selten Paroli. Ohne die verhinderten Sandor Schmid und Roman Müller – nachdem Aufwärmen musste auch Jörg Friedrich passen und Tomas Schwirkmann ging Grippe-geschwächt ins Spiel – waren die Vorzeichen alles andere als gut.

Den Start verschliefen die Landsberger total, ein schnelles 2:8 in Rückstand war die Folge. Zwar kamen sie dann auf 5:8 heran aber bis zum Pause (11:16) liefen sie immer wieder einem klaren Rückstand hinterher, die stabile Gästeabwehr war kaum zu überwinden. Die Friedberger wirkten viel frischer und aggressiver, auf Landsberger Seite erlaubte man sich dagegen zu viele Fehler im Angriff. Dadurch ermöglichte man den Gegnern immer wieder schnelle Gegenstöße, die diese spätestens mit der zweiten Welle konsequent nutzen. Chancen nicht verwertet In der zweiten Hälfte gelang dann den Lechstädtern zwar schnell der Anschluss zum 13:16, aber dann wurden Torchancen zu überhastet vergeben und Friedberg zog wieder auf 15:21 davon. Aber wieder zeigten die Landsberger Moral und so bot sich ihnen beim Stand von 18:21noch einmal die Chance das Spiel zu kippen. Doch wieder war die Chancenverwertung das Problem und so konnte die Gastgeber spielentscheidend auf 29:22 davon ziehen. Außer dem starken Andi Lerch fand diesmal leider keiner im Team von Hubert Müller seine Normalform. „Die Friedberger zeigten von Anfang an, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. Bei uns dagegen schien die Bürde des Tabellenführers die meisten Spieler eher zu überfordern. Aber trotz unserer schlechten Leistung wäre sogar ein Sieg möglich gewesen – hätten wir nur viele unserer klaren Chancen nicht so leichtfertig vergeben“, war Trainer Hubert Müller nach dem Spiel enttäuscht. Dennoch ist er mit der Vorrunde insgesamt mehr als zufrieden. Sein Team liegt nur einen Punkt hinter dem punkt- gleichen Spitzentrio und in der Rückrunde ist somit alles möglich. Jetzt haben die Landsberger zehn Tage Zeit sich zu erholen, ehe es zum Rückrundenstart zum Lokalderby nach Schwabmünchen geht.

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