Vielseitig engagiert

Helmut Schiller, Tanja Hipp, Volker Päplow, Martha Bohr, Wolfgang Schindele und Monika Tinkl (von links) wurden von den Kreisdelegierten in den neuen AWO-Kreisvorstand Landsberg gewählt. Foto: Wilk

Zahlreiche Projekte verwirklicht der Kreisverband Landsberg der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Das Mehrgenerationenhaus stoße auf große Zustimmung und der Kreisverband zähle zu den noch weiter wachsenden in Oberbayern. Helmut Schiller bleibt weiterhin Kreisvorsitzender, als Stellvertreter bestimmten die Kreisdelegierten Monika Tinkl und Wolfgang Schindele.

Bei seiner Kreiskonferenz im AWO-Zentrum wählte der AWO-Kreisverband Landsberg kürzlich einen neuen Vorstand. Einstimmig wurde Helmut Schiller aus Utting als AWO-Kreisvorsitzender bestätigt. Die Delegierten wählten ohne Gegenstimme seine Stellvertreter Monika Tinkl und Wolfgang Schindele. Kassenführerin bleibt für weitere vier Jahre Martha Bohr, als Beisitzer stellten sich Tanja Hipp und Volker Päplow zur Verfügung. Zu den neuen Revisoren wurden bei der Kreiskonferenz Hanni Baur und Rudolf Hofstetter gewählt. Satzungsänderungen, Delegationen zur Bezirks- und Bundeskonferenz, Berichte aus den Ortsvereinen und die Auslandhilfe beschäftigten die Teilnehmer bei der Kreiskonferenz. Gespannt vernahmen die Delegierten, welche Erfahrungen Barbara Niedermayr während ihres ersten Jahres als ehrenamtliche AWO-Beraterin für Mutter-, Vater-, Kindkuren sammeln konnte. Widerspruch ist ihrer Auskunft nach leider die gängige Praxis auf dem Weg zu einer Kur. Es sei nicht zu akzeptieren, dass Antragsformulare bei manchen Krankenkassen im Landkreis regelrecht erbettelt werden mussten. Einen Einblick in die zahlreichen Projekte des Mehrgenerationenhauses (MGH) ver-mittelte daneben Margit Däubler. Ihr Team arbeitet inzwischen mit 150 ehrenamtlich engagierten Bürgern auf gleicher Augenhöhe zusammen. Kathrin Sonnenholzner, stellvertretende Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt Oberbayern, stellte fest, dass der Kreisverband Landsberg mit seinen vier Ortsvereinen Utting, Dießen, Kaufering und Landsberg insgesamt 440 Mitglieder aufbieten kann. Damit zählt er sogar zu den noch wachsenden Kreisverbänden in Oberbayern. Die AWO sei Ansprechpartner für viele verschiedene soziale Themen. „Sie verzahnt ehrenamtliche und hauptamtliche soziale Angebote und Leistungen“, sagte Sonnenholzner mit einem Hinweis auf die Herausforderungen in unserer sozialen Landschaft.

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