HSB weiter auf Centersuche

Eine Woche vor Saisonbeginn ist der Kader der Heimerer Schulen Basket Landsberg zwar noch nicht komplett, doch er hat in den letzten Wochen deutlich Form angenommen. Nicht nur Jason Boucher und Lukas Klocker sind aus den USA zurück, mit Pascal Heinrichs und Igor Samsonov konnte Teammanager Jürgen Fleßner auch zwei junge, motivierte Spieler an den Lech holen.

Auch wenn sich die Ankunft von Boucher etwas verspätete, jetzt sind alle Verantwortlichen der DJK Landsberg froh, dass der Topscorer wieder gesund in Landsberg angekommen ist. Eigentlich sollte er schon zu einem Vorbereitungsturnier in München dabei sein, doch Probleme mit der Fluggesellschaft ermöglichten eine Anreise erst zum 12. September. Fleßner holte ihn vom Flughafen ab und direkt ging es zum traditionellen Volksfestturnier nach Freising. Wie schon in München war die HSB auch hier auf die Unterstützung der 2. DJK-Herrenmannschaft angewiesen. Denn mit Fabian Kichhoff, (Urlaub), Michael Teichner (Arbeit) und Florian Pejchar (verletzt) fehlten gleich drei Spitzenkräfte. Fleßner wollte die Turniere jedoch nicht absagen, um die Veranstalter nicht im Stich zu lassen. So kamen junge Spieler wie Klocker, Jannis Goldbach und Marcus Kästner immerhin zu langen Einsätzen. Von den Neuzugängen Heinrichs und Samsonov konnte man sich ebenso ein Bild machen. Sie kennen sich bereits aus gemeinsamen Zeiten beim USC Freiburg. Der 20-jährige Samsonov spielte zuletzt in der Regionalliga Südwest beim MTV Stuttgart, wo er allerdings nur wenig Spielzeit bekam. „Ich bin überzeugt, dass unser Trainer das Beste aus meinem Potenzial rausholen kann“, sagt Samsonov über Headcoach Sascha Kharchenkov. Nach einem US-Aufenthalt wechselte Pascal Heinrichs in der letzten Saison zu den Würzburg Baskets. Doch eine Verletzung vor Saisonbeginn zwang ihn zu mehreren Monaten Pause. Zuletzt spielte der gebürtige Bochumer bei den Schwäbisch Hall Flyers. „Ich will mit Landsberg langfristig viel erreichen“, freut sich Pascal auf seine erste Saison in der Lechstadt. In Freising ebenfalls mit dabei war Nick Kohs. Der 2,03 Meter lange US-Amerikaner absolvierte auch schon bei höherklassigen deutschen Clubs ein Try-Out, konnte allerdings nirgend- wo so recht überzeugen. Auch in Landsberg entschied man sich gegen eine Verpflichtung Kohs, der spielerisch nicht an die Klasse von Dre Thornton heranreichte. Gerade durch den Abgang von Robert Apelt, der nicht durch eine zusätzliche Verpflichtung aufgefangen wird, braucht man auf dieser Position in erster Linie Qualität statt Quantität. Auch die Akte Thornton können die HSB nun endgültig schließen. Der US-Boy spielt ab sofort in der ersten Basketballliga Estlands. Doch Jürgen Fleßner hat bereits den nächsten Kandidat auf der noch vakanten Position im Auge. „Ein Neuzugang steht wohl schon in den Startlöchern“, kündigt der DJK-Vorsitzende an.

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