Wieder ein Handball-Arbeitssieg – Nach 27:23-Erfolg gegen Bobingen steht Landsberg auf Tabellenrang 4

Wieder haben die Handballer des TSV Landsberg in der Landesliga-Süd gegen ein Team aus dem Tabellenkeller antreten müssen und wieder fiel es schwer, der eigenen Stärke zu vertrauen. Aber mit Geduld und den guten letzten 15 Minuten konnten die Lechstädter nach dem 27:23-Erfolg noch zwei Punkte aus Bobingen mitnehmen. So stehen die Landsberger nun auf Patz 4 der Tabelle, wobei sie bisher überwie­gend gegen die Mannschaften aus dem unteren Drittel antreten mussten.

Spielerisch gelang der Müller-Truppe der Start hervorragend, schnell erarbeiten sich die Lechstädter gute Chancen, versäumten es jedoch, diese auch entsprechend zu nutzen. Statt einer klaren Führung für den TSV lag Bobingen nach acht Minuten 2:1 in Front. Eben von der schlechten Chancenauswertung ließen sich die Landsberger verunsichern und agierten zunehmend nervös, obwohl es dafür eigentlich keinen Anlass gab. Denn die Gastgeber konnten daraus kein Kapital schlagen. Es ging hin und her und keine der Mannschaften konnte sich so recht absetzen. Bei Landsberg trugen sicher der Ausfall von Tomas Schwirkmann und Mathias Schubert und diverse grippale Infekte auch das ihre dazu bei. Die Führung wechselte nun ständig, aber zur Pause konnten die Landsberger wenigsten noch ein Tor vorlegen: 12:11. Nach der Pause dasselbe Bild: Die Gäste agierten eher verkrampft und die Bobinger witterten ihre Chance, kamen immer besser in Schwung. Als die Landsberger nichts mehr in generischen Tor unterbrachten nutze Bobingen die Möglichkeiten und baute die Führung aus – 15:18 stand es in der 42. Spielminute. Auch der Versuch von TSV-Trainer Hubert Müller, mit einer Manndeckung für den Bobinger Spielmacher gegen zu steuern, fruchtete nichts. Zu zaghaft agierte Landsberg in der Deckung. Vier Tore in Folge Erst als Müller auf eine offensive 6:0-Abwehr umstellte begann sich das Blatt zu wenden. Bobingen rannte sich immer wieder in der TSV-Abwehr fest und auf der anderen Seite erzielten fielen nun wieder Tore bis zum 20:20-Ausgleich in der 49. Minute. Während nun die Landsberger ihr Spiel weiter durchzogen bauten die Gastgeber langsam ab, so dass Landsberg vier vorentscheidende Treffer in Folge zum 21:25 erzielen konnte. Und diesen Vorteil ließen sich die Müller-Mannen in den letzten vier Minuten nicht mehr nehmen und brachten den 23:27-Sieg ganz sicher nach Hause. „Das wäre auch einfacher gegangen“, kommentierte Müller nach dem Spiel, „wir haben den Gegner heute lange Zeit un­-nötig stark gemacht. Gut, es fehlen ein paar Leute verletzungsbedingt und etliche waren krank, aber des wegen muss man nach ein paar misslungenen Würfen nicht gleich nervös werden. Die Mannschaft hat Potenzial, das hat sie am Schluss wieder gezeigt. Es geht darum auch als Favorit den Kopf frei zu behalten. Jedes Spiel beginnt eben bei 0:0, besser ist man nur, wenn man am Schluss mehr Tore erzielt hat.“ Beim Heimspiel am kommenden Sonntag um 16 Uhr im Sportzentrum treffen die Landsberger nun mit dem Bayernliga-Absteiger TSV Trudering auf eine Mannschaft aus dem Mittelfeld der Tabelle. Da ist man dann nicht mehr der klare Favorit und kann vielleicht etwas unbeschwerter aufspielen. Für den TSV Landsberg: Benjamin Kobold, Andreas Meßner, Severin Bartl, Christian Eisen(1), Jörg Friedrich (2), Oliver Götsch (1), Ulrich Knörzer (4), Andreas Lerch (1), Alex Neubauer (4/3) Roman Müller (4), Marco Müller (4), Sandor Schmid (1) und Robert Zagar (3).

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