Wieder kein Punkt

Oft blieb dem TSV Landsberg wie hier Alexander Buschel (re.) nur das Nachsehen gegen den SC Fürstenfeldbruck. Foto: Krivec

Auswärts hui, zuhause pfui: So könnte man die derzeitige Bilanz des TSV Landsberg umschreiben. Am vergangenen Samstag verlor der Fußball-Landesligist mit 1:3 gegen den SC Fürstenfeldbruck und blieb damit das dritte Heimspiel in Folge ohne einen Punktgewinn. Von der Treffsicherheit auf fremden Plätzen (19 Tore) war die Mannschaft vor vertrauter Kulisse auch diesmal meilenweit entfernt.

  Das Spiel begann für die Landsberger wie so oft in dieser Saison – mit einem Rückstand. Denn mit dem ersten ansehnlichen Spielzug bugsierte der SC-Stürmer Wilson Onyemaeke den Ball in der 15. Minute  zum 1:0 für die Gäste ins Netz. Vorausgegangen war ein Abstimmungsfehler in der Landsberger Hintermannschaft. Erst mit dem Gegentor kam etwas mehr Feuer ins Spiel der Landsberger. Dies wurde in der 23. Minute mit dem Ausgleich durch Stefan Strohhofer belohnt. Eine Traumflanke von Muriz Salemovic brauchte der TSV-Stürmer mit dem Kopf  nur noch über die Linie drücken. Allerdings hatte der Ausgleich nur fünf Minuten bestand. Einen Freistoß aus 20 Metern versenkte Matthias Lockietz zur 2:1-Pausenführung für die Gäste.  Im zweiten Durchgang drückten die Landsberger auf den Ausgleich. Aber entweder war der bestens aufgelegte SC-Keeper Sebastian Steidle zur Stelle, oder der Pfosten rettete für die Fürstenfeldbrucker. Und als Ramazan Yilmaz in der 85. Minute auf 3:1 für den SC Fürstenfeldbruck erhöhte, war auch dem letzten Optimisten klar, dass heute wieder keine Punkte in Landsberg bleiben würden. Mit 16 Punkten rangiert der TSV Landsberg nun auf dem zehnten Tabellenplatz und ist damit nur vier Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt. Nun gilt es am kommenden Samstag bei der TSG Thannhausen, die liegengebliebenen Punkte wieder einzusammeln. Ein Wiedersehen gibt es dabei mit Ex-TSV-Erfolgscoach Jochen Frankl, der mittlerweile in Thannhausen an der Seitenlinie steht. Dies dürfte die Aufgabe für den TSV freilich nicht einfacher machen, schließlich ist Frankl der Großteil der Lechstädter noch bestens aus seiner Landsberger Zeit bekannt.

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