Es hat wieder nicht gereicht – TSV-Handballer verlieren in Fürstenfeldbruck mit 31:29

In einem sehenswerten und teils hochklassigen Spiel der Landesliga-Süd haben Landsbergs TSV-Handballer in Fürstenfeldbruck mit 29:31 den Kürzeren gezogen. Mit dem Gastgeber gewann das eingespieltere und konsequentere Team durchaus verdient, auch wenn es bei etwas mehr Konsequenz und Glück auf Landsberger Seite durchaus noch mit dem Sieg hätte klappen können.

Die Fürstenfeldbruck, die auch auf ihren Bayernliga-Kader zu­rückgreifen konnten, begannen wie erwartet wie die Feuerwehr und zogen ihr Tempospiel auf. Es war gleich zu sehen, dass die Landsberger zwar im Angriff einiges zu bieten hatten, es ihnen aber in der Abwehr nicht gelang, die schnellen ballsicheren Gegner auf Abstand zu halten. Immer wieder setzen sich diese gekonnt durch und nutzen ihre Chancen konsequent. Gleichwohl zeigten sich auch die Lechstädter im Angriff beweglich, schnell und ideenreich. Mit schönen Kombina­- tionen spielten sie die Tore heraus und glichen in der 8. Minute zum 4:4 aus. Jetzt ging es ständig knapp hin und her, aber durch ihre teilweise etwas ungeordnet wirkende Abwehr brachten sich die Landsberger um den Lohn ihrer erfolgreichen Angriffe. Aber sie blieben dran, gingen sogar kurzzeitig in Führung. Doch vor allem mit ihren traumwandlerisch sicheren Kreisanspielen machten die Fürstenfeldbrucker den Vorsprung zunichte und legten zur Pause zwei Tore vor (14:16). Kämpferische Leistung Daran knüpften sie dann in der zweiten Hälfte an und erzielten weiter mit schnellen Aktionen Tore. Der TSV brauchte nun im Angriff einfach zu lange, um einen Treffer zu erzielen und geriet so immer mehr ins Hintertreffen. Selbst vom 16:20-Rück­- stand ließen die Landsberger nicht den Mut nehmen, glichen mit einer starken kämpferischen Leistung und einer Steigerung in der Abwehr aus und legten auch noch ein Tor vor: 21:20 stand es in der 40. Minute. Die Gastgeber hielten dagegen, erarbeiteten sich wieder einen Vorsprung (50./23:26). Sie profitierten von der schlechteren Landsberger Chancenverwertung und den überhasteten Würfen. Dann kamen in fünf Minuten vier unglückliche Ballverluste für die Gäste und statt selbst Tore zu erzielen, musste Landsberg erfolgreiche Gegenstöße hinnehmen. Aber auch dann gaben sie nicht auf und kämpften sich mit vier Toren innerhalb von drei Minuten noch mal zum 29:31-Endstand ran. TSV-Coach Hubert Müller war nach dem Spiel gar nicht so enttäuscht: „Man hat heute gesehen, dass wir uns zwar weiterentwickelt haben, uns aber gegen eine so lange eingespielte und zum Teil Bayernliga erfahrene Mannschaft in ent­schei­denden Situationen noch die Routine fehlt.“ Nach den drei Auswärtsspielen prä­sentieren sich die Handballer am Sonntag um 17 Uhr im Sportzentrum zum ersten Heimspiel – gegen Allach. Schmid ist wieder da Verstärkung bekommen die TSV-Handballer ab sofort durch Sandor Schmid. Der aus Marktoberdorf kommende Spieler war Ende der 90er Jahre bereits einmal für den TSV Landsberg in der Bayernliga aktiv.

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