Die Lücke ist geschlossen

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Vor dem neuen Rettungsfahrzeug in Windach: BRK-Kreisgeschäftsführer Andreas Lehner, die Rettungsassistenten Robert Thalhofer und Joachim Andres, Bürgermeister Richard Michl, Kommandant Walter Fellner und Rettungsdienstleiter Thomas Nerlinger.

Windach – Nach einem aufwändigen Vergabeverfahren hat das BRK Landsberg vom „Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung“ in Fürstenfeldbruck den Zuschlag für den Betrieb eines dritten Rettungswagen-Standorts neben Landsberg und Dießen erhalten: Das Fahrzeug steht jetzt im Windacher Feuerwehrhaus.

BRK-Kreisgeschäftsführer Andreas Lehner dankte der Feuerwehr Windach, die im örtlichen Feuerwehrhaus nicht nur den Stellplatz für den Rettungswagen selbst zur Verfügung stellt, sondern auch einen Aufenthaltsraum für die Besatzungen. Vorerst werde der Standort Windach von 8 bis 20 Uhr besetzt sein, so Lehner, „eine 24-Stunden-Einsatzbereitschaft ist derzeit nicht vorgesehen“.

Bürgermeister Richard Michl erwähnte, dass die Gemeinde auf das Vergabeverfahren keinen Einfluss hatte, umso größer sei jetzt die Freude. Und Feuerwehrkommandant Walter Fellner lobte die gute Zusammenarbeit während der Vorbereitungsarbeiten und sagte mit Blick in die Zukunft: „Wir können viel voneinander lernen“.

Nachdem die stellvertretende Landrätin Ulla Kurz anhand eines persönlichen Erlebnisses die Bedeutung der „schnellen Hilfe im Notfall“ unterstrichen hatte, betonte Dr. Klaus Nafzger: „Mit dem neuen Standort ist die Versorgung der Bürger innerhalb der vorgegebenen 12-Minuten-Frist wesentlich besser gewährleistet.“ Der ärztliche Leiter des Rettungsdienstes beim Fürstenfeldbrucker Zweckverband weiter: „Der in Windach stationierte Rettungswagen schließt eine wichtige Lücke“.

Pfarrer Robert Neuner segnete schließlich das neue BRK-Fahrzeug und wünschte den Besatzungen erfolgreiche Einsätze.

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