Es wird Platz geschaffen

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Die gemeindeeigene Wohnung im Rotter Rathaus soll nun saniert werden und dann als Unterbringungsmöglichkeit für Flüchtlinge dienen.

Rott – Die zu erwartende Aufnahme von Asylbewerbern im kommenden Jahr zwingt die Gemeinde Rott zum Umdenken. Die gemeindeeigene Wohnung im ersten Stock des Rathauses, die zuletzt zur Praxis einer Logopädin werden sollte, wird nun als mögliche Unterkunft für Flüchtlinge ins Auge gefasst.

„Wir sollten gewappnet sein, schließlich haben wir auch eine Verpflichtung den Menschen gegenüber“, erklärte Bürgermeister Quirin Krötz den Gemeinderäten in der letzten Sitzung die neuen Pläne. Die sehen vor, die alte Wohnung mit gut 76 Quadratmetern, so zu renovieren, dass ein Teil der bis zu zwölf Asylbewerber mit denen Rott zu rechnen hat, untergebracht werden kann. 

„Der größte Bedarf im Landkreis wird wohl im zweiten Quartal 2015 sein“, berichtete Krötz. „Das Haus ist für kommunale Zwecke und deshalb sollte das Thema Logopädin zurückgestellt werden“, führte der Rathauschef aus. In der Vergangenheit befasste sich der Gemeinderat bereits mehrfach mit der Art und Weise der Renovierung der Wohnung. Für eine normale Ausstattung waren dafür rund 20000 Euro plus Bauhofleistungen veranschlagt. Welche Auflagen es für eine Asylbewerberunterkunft gibt, welche Arbeiten notwendig sind und ob es eventuelle Fördermöglichkeiten gibt, muss indes noch geklärt werden. 

Fest steht, dass der Bauausschuss sich dem Thema annehmen wird, denn der Ge- meinderat stimmte dem Plan die Wohnung als Unterbringungsmöglichkeit für Flüchtlinge herzurichten, ohne Ge- genstimme zu.

Roland Halmel

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