Alfons-Peter-Grundschule und Therese-Peter-Haus für Kinder

Ein buntes Fest zum 25. Geburtstag

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Bis auf den letzten Platz gefüllt war die Peitinger Sporthalle beim Festakt im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums der Alfons-Peter-Grundschule und des Therese-Peter-Hauses für Kinder.

Peiting – Seit 25 Jahren gibt es das Therese-Peter-Haus für Kinder und die Alfons-Peter-Grundschule in Peiting. Am vergangenen Freitag haben die Einrichtungen ihren runden Geburtstag groß gefeiert und dabei auch den beiden Namensgebern gedacht, die den Bau einst mit einer großzügigen Spende unterstützten.

Der Menschenstrom in die Peitinger Sporthalle schien nicht enden zu wollen. Dicht an dicht drängten sich die Besucher am vergangenen Freitagnachmittag auf der Tribüne, die schließlich bis zum letzten Platz gefüllt war. Der Andrang verblüffte auch Michael Asam. Der Gemeindechef gab ein wenig neidisch zu: „Wenn der Bürgermeister zur Bürgerversammlung lädt, kommen längst nicht so viele, als wenn die Kinder in die Turnhalle rufen.“ 

Niemand, so schien es, der in den vergangenen 25 Jahren mit der Alfons-Peter-Grundschule und dem Therese- Peter-Haus für Kinder zu tun gehabt hatte, wollte die Jubiläumsfeier der beiden Einrichtungen verpassen. Neben vielen Eltern, die teils schon selbst den Kindergarten oder die Grundschule besucht hatten, weilten auch Altbürgermeister Klement Sesar, frühere Marktbaumeister, einstige Lehrer und Erzieher, sowie ehemalige und amtierende Marktgemeinderäte unter den 750 Gästen. 

Die bekamen ein buntes Programm zu sehen, das Kindergarten- und Schulkinder wochenlang emsig vorbereitet hatten. Vom Samba-Begrüßungslied, mit dem die rund 300 Kinder die Halle gleich zu Beginn zum Kochen brachten, über einstudierte Tänze der ganz Kleinen, eine sehenswerte Trampolin-Einlage der Klasse 3a, das bunte Orchester der vierten Klassen, Goethes Zauberlehrling in Rap-Form der 4c bis hin zum afrikanischen Schlusslied Amadie: Die Kinder gaben alles und wurden mit frenetischem Applaus belohnt. 

Kinderhaus und Grundschule feiern Geburtstag

Therese und Anton Peter hätten die Darbietungen zweifellos gefallen. Das kinderlose Ehepaar, das mit seiner Firma „Eisen Peter“ zu Vermögen gekommen war, hatte durch eine Spende an die Gemeinde den Bau der beiden Einrichtungen einst überhaupt erst möglich gemacht. Alle Redner erinnerten in ihren Grußworten denn auch an die Großzügigkeit der beiden verstorbenen Namensgebern. 

Bürgermeister Michael Asam hob hervor, dass der Gemeinderat immer im Interesse der Schule gehandelt habe, selbst wenn die Entscheidungen oft nicht der Haushaltslage entsprochen hätten. „Was hier sitzt, ist unser größtes Gut. Unsere Kinder sollen die besten Voraussetzungen haben.“

In Schule und Kindergarten werde der Grundstein gelegt, was aus dem Nachwuchs einmal werde, betonte der Gemeindechef. „Deshalb ist es wichtig, dass wir hierfür Geld ausgeben und Dinge wie Straßenbau zurückstellen.“

 Eine besondere Beziehung zur Grundschule hatte Festrednerin Ingrid Hartmann-Kugelmann. Die jetzige Schulamts-direktorin hatte damals als junge Lehrerin den Umzug in die neue Alfons-Peter Grundschule hautnah miterlebt. Wie zum Beweis hatte sie einen alten Wochenplan dabei. Thema der ersten Stunde Heimat- und Sachkunde: „In der neuen Schule: Hurra! Wir finden uns zurecht!“ 

Das durften sich nach dem Festakt auch die Besucher. In Kindergarten und Grundschule folgte der gemütliche Teil. Zuvor hatten die 300 Kinder noch viele bunte Luftballons gen Himmel geschickt.

Christoph Peters

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