Altenstadts zweiter Bürgermeister ausgezeichnet

Ehrenring für Sepp Reich

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Einmal Hadersbeck, zweimal Reich: Der Bürgermeister mit den ausgezeichneten Männern. Links Leonhard Reich (Ehrenmedaille), rechts Sepp Reich (Ehrenring).

Altenstadt – Die höchste Auszeichnung, die von der Gemeinde Altenstadt vergeben wird, nämlich der Goldene Ehrenring, ist an den zweiten Bürgermeister Sepp Reich verliehen worden. Damit wird dessen 32-jähriges Wirken in der Kommunalpolitik, aber vor allem dessen Beitrag zum Erhalt des Bundeswehrstandortes Altenstadt gewürdigt.

 Insofern gibt es durchaus einen Zusammenhang dazu, dass Bundesminister Alexander Dobrindt Anfang November bereits die höchste Auszeichnung der Gemeinde Altenstadt erhalten hat. Die Begründung war der maßgebliche Beitrag des Bundestagsabgeordneten aus Peißenberg für den Erhalt der Franz-Josef-Strauß-Kaserne und dafür, dass zumindest die Luftlande- und Lufttransportausbildung in Altenstadt verbleiben kann.

Bürgermeister Albert Hadersbeck hob in der Laudatio hervor, dass Sepp Reich, der seit 2008 sein Stellvertreter ist, in den letzten Jahren vor Ort intensiv in die Entscheidungen zur Strukturreform des Heeres mit ihren Auswirkungen auf den Standort Altenstadt eingebunden war. Sepp Reich war früher Soldat und habe ihn dank guter Kontakte aktuell über neue Entwicklungen informiert. Und er habe mit ihm für den Erhalt des Standortes gekämpft und bei politischen Gesprächen durchaus „Achtung erzeugt“.

Hadersbeck erwähnte zudem, Sepp Reich sei zuverlässig und zeige Präsenz. 1984 wurde er erstmals in den Gemeinderat gewählt. Sechs Jahre später kam es zum bislang spannendsten Wahlkampf, als in Altenstadt mit Georg Thoma (CSU) und Hermann Gschrei (SPD) auch Sepp Reich (Freie Wähler) für das Bürgermeisteramt kandidierte.

In der Erwiderung meinte Reich, er habe dem Rathauschef wohl den Ball zugespielt, sprich Infos geliefert. Aber maßgeblich seien die Kontakte von Hadersbeck zu Minister Alexander Dobrindt gewesen.

Bürgermedaille

Die Verleihung des Goldenen Ehrenrings erfolgte auf der Jahresschluss-Sitzung im Rathaussaal. Am selben Abend ist ein anderer Mann namens Reich mit der Bürgermedaille ausgezeichnet worden. Leonhard Reich (76) hat seit den achtziger Jahren gewissenhaft die Aufgabe als Wasserwart ausgeübt.

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