Fünf Punkte gegen direkte Konkurrenz – Sulak bleibt dem EC Peiting zwei weitere Jahre treu

Fünf Punkte gegen die direkte Konkurrenz und den Ausbau der zweiten Tabellenposition waren nicht die einzigen guten Nachrichten beim EC Peiting am vergangenen Wochenende. Nach dem hart erkämpften 1:0-Erfolg über die Starbulls Rosenheim, bei dem es lange Zeit nach einer Nullnummer aussah, verkündete ECP-Geschäftsführer Peter Gast die vorzeitige Vertragsverlängerung um zwei Jahre mit Coach Leos Sulak. Danach entführten die Peitinger mit einem 4:3-Sieg nach Penaltyschießen auch noch zwei Zähler beim Verfolger Dortmund.

Gegen Rosenheim spannten die beiden Teams die Zuschauer ordentlich auf die Folter. Im ausgeglichenen ersten Durchgang lag ein Tor mehrfach in der Luft. Gleich in der ersten Minute vergab Lubor Dibelka freistehend eine große Gelegenheit. Die beiden guten Torhüter hielten ihren Kasten aber sauber. Im zweiten Drittel bekamen die Peitinger deutlich Oberwasser. Mehrere hochkarätige Chancen, unter anderem für Ales Kreuzer (21. Minute) und Klaus Müller (30.), wollten aber einfach nicht ins Tor gehen. Erst Michael Fröhlich erlöste den ECP-Anhang mit seinem Treffer zum 1:0 (44.). Danach drängten die Rosenheimer vehement auf den Ausgleich. Peitings Torhüter Stefan Horneber rettete seinem Team mit zahlreichen Glanzparaden jedoch den knappen Sieg. „Kein Tor kassiert, das heißt wir haben gut verteidigt“, lobte Sulak danach seine Truppe. In Dortmund lief es für den ECP zunächst nicht so rund. „Wir haben dumme Tore kassiert“, ärgerte sich Sulak nach dem 0:2-Rückstand durch die abgefälschten Treffer von Martens (10.) und Sondermann (16.). Im insgesamt ausgeglichenen Spiel brachte Fröhlich (23.) die Gäste durch seinen Anschlusstreffer aber wieder heran. Wenig später gelang Dibelka (28.) bei einem Konter auch noch der Ausgleich. Die Freude über das 2:2 währte aber nur kurz, da Nemirov-sky (30.) umgehend auf 2:3 stellte. Praktisch mit der zweiten Drittelsirene erzielte Milos Vavrusa mit dem 100. Saisontor der Peitinger aber den neuerlichen Gleichstand, bei dem es nach dem torlosen dritten Durchgang und Verlängerung auch blieb. Im Penaltyschießen wehrte Horneber zwei der drei Dortmunder Versuche ab. Fröhlich und Kreuzer trafen dagegen für den ECP und sorgten so für den Sieg und gute Laune bei den 30 mitgereisten Peitinger Fans. „Auf den Lorbeeren dürfen wir uns jetzt aber nicht ausruhen“, fordert Sulak volle Konzentration vor dem Heimspiel am Freitag, 15. Januar, um 19.30 Uhr gegen Passau und dem Auftritt am Sonntag, 17. Januar, 19.30 Uhr, in Deggendorf.

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