Ganztags-Modell ist fix – Arbeiterwohlfahrt zum Träger des Ganztagsangebotes gewählt

Nach dem Beschluss des Gemeinderates übernimmt die Arbeiterwohlfahrt (AWO) die Betreuung des Ganztagesangebotes an der örtlichen Hauptschule.

Schon seit dem vergangenen Jahr steht fest, dass eine Stelle für Schulsozialarbeit an der Hauptschule eingerichtet wird. Der Beschluss des Gemeinderates erfolgte im Rahmen der Pläne des bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, die Hauptschulen zu Mittelschulen umzuwandeln. Voraussetzung hierfür sei jedoch, dass ein Ganztagesangebot bereitgestellt wird. Dieses reicht vom Mittagessen über die nachmittägliche Hausaufgabenbetreuung bis hin zur individuellen fachlichen und sozialen Förderung. Angedacht ist ein offenes Ganztagesangebot, das Schüler der fünften bis zehnten Klassen in Anspruch nehmen können. Daher sei es sinnvoll, beide Ziele mit einem Träger zu errei-chen, so die einhellige Meinung im Gemeinderat auf seiner Sitzung am 23. Februar. Zu diesem Zweck hatten der AWO-Bezirksverband Oberbayern e.V. und die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V. ihre Pläne in der Vergangenheit bereits vorgestellt. Beide Organisationen weisen Erfahrung und Vernetzungsmöglichkeiten auf. Da die Konzepte nahezu identisch seien, könne man keine große Fehlentscheidung treffen, so Gemeinderat Franz Seidl von der Bürgervereinigung. Bürgermeister Michael Asam (SPD) machte deutlich, dass die Zusammenfassung unter einen Träger „örtliche Synergien“ mit sich bringe. Die anschließende Abstimmung ernannte die AWO zum Träger der Schulsozialarbeit und des offenen Ganztagesan-gebotes. Den Ausschlag für diese Entscheidung, die laut Gemeinderat Peter Ostenrieder (CSU) „keine politische“ werden dürfe, gaben die Einbeziehung von ehrenamtlichen Mitarbeitern und der örtlichen Vereine sowie ein transparenteres Finanzierungs-Konzept. Mit diesem Beschluss bindet sich die Gemeinde als Sachaufwandsträger mit 5000 Euro pro Schuljahr an die AWO.

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