Historischer Markt in Schongau

Verlängerte Zeitreise ins Mittelalter

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Dr. Bombastus und Bruder Leonardo amüsierten bei ihrer Premiere am Historischen Markt im vergangenen Jahr die Besucher. Das Duo gibt sich auch heuer wieder die Ehre.

Schongau – Es wird wieder mittelalterlich in Schongau: Am Freitag startet der Historische Markt am Volksfestplatz. Nur knapp zwei Wochen nachdem beim furiosen Festspiel „Die Henkerstochter“ der letzte Vorhang gefallen ist, steht der Lechstadt damit das zweite Highlight ins Haus. Und das geht heuer in die Verlängerung. Weil der Feiertag Mariä Himmelfahrt auf einen Montag fällt, dauert der Historische Markt statt zehn ganze elf Tage.

Viel Zeit zum Durchschnaufen hatte Manfred Wodarczyk nicht. Am Montag, nur acht Tage nach der letzten Vorstellung der „Henkerstochter“, wuselt der Vorsitzende des Vereins Schongauer Sommer über den Volksfestplatz und organisiert den Aufbau der ersten Stände für den Historischen Markt. Noch bleibt viel zu tun. Bis zum Freitag müssen alle 60 Stände, die große Bühne, Bänke und Tische sowie die beiden riesigen Sonnenschirme stehen. Doch aus der Ruhe bringt das Wodarczyk nicht. Warum auch, schließlich geht er mit der Veranstaltung in das 16. Jahr, da weiß man, was zu tun ist, damit alles am Schnürchen läuft.

Ein wichtiger Eckpfeiler für den Erfolg ist ein abwechslungsreiches Angebot. Wodarczyk setzt dafür wieder auf eine Mischung aus Bewährtem und Neuem. So stehen erneut die mittelalterlichen Bands The Sandsacks und Furunkulus auf der Bühne. Aber auch neue Gruppen wie Abinferis und Fabula werden aufspielen. Alle Musiker profitieren dabei von einer neuen Tonanlage. „Da kann man die Musik noch besser hören“, verspricht der Organisator.

Voll eingeschlagen hat im vergangenen Jahr der Auftritt des Medicus-Duos Dr. Bombastus und Bruder Leonardo, das Wodarczyk deshalb erneut engagiert hat. Ein „echtes Highlight“ ist laut dem Organisator auch der Kristallkugel-Jongleur Ruven Nagel.

Neben den Gauklern und Musikern wird es wieder verschiedene Stände geben, die Einblick in alte Handwerke wie Papiermachen oder Flechten geben. Und natürlich dürfen die Gaumenfreuden nicht zu kurz kommen.

Organisatorisch hat Wodar­czyk also alles im Griff. „Jetzt muss nur noch das Wetter passen“, sagt er lachend. Die Aussichten sind gut.

Geöffnet ist der Historische Markt vom 5. bis 15. August täglich von 12 bis 24 Uhr.

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