Manegenluft geschnuppert – Kinder führen eigene Kunststücke vor in einer Gala des Kinderzirkus’ Fli Fly

Ob Akrobatik, Jonglieren oder andere knifflige Kunststücke: Die Kids legten sich mächtig ins Zeug und hatten einen Heidenspaß dabei. Fotos: Jungwirth

Mit großen Augen und Begeisterung haben zahlreiche Zuschauer der Galavorstellung des Kinderzirkus Fli Fly beigewohnt, die am vergangenen Freitag in der Peitinger Dreifachturnhalle abgehalten worden war. Eine Woche lang hatten sich 60 Kinder im Rahmen des Ferienprogramms vomKreisjugendring Weilheim-Schongau auf ihren großen Auftritt vorbereitet und wahrlich: Es gab manch tolles Zirkusstück zu bestaunen.

Egal, ob Jongelage, Akrobatik, der Hochseilakt, die Zaubernummer oder der Feuerspucker: Am Freitagnachmittag verwandelte sich die Dreifachturnhalle in ein Zirkuszelt, in dessen Mitte eine von Scheinwerfern ausgeleuchtete Manege aufgebaut worden war, in der 60 junge Zirkusartisten über zwei Stunden lang ihre Kunststücke zeigten. „Alle Kinder konnten in ihre Wunschkategorien eingeteilt werden, in die sie sich eingetragen hatten und in denen sie ihre Zirkuskünste verfeinern wollen“, eröffnete Balu Knedlik, der Leiter des Kinderzirkus Fli Fly. Bereits am Montag Morgen hatten sich die Kids im Alter von acht bis 14 Jahren getroffen und dann ging es jeden Tag bis 17 ans Üben: Am ersten Tag absolvierten alle eine Schnupperphase, in der sie in den vier Bereichen Jonglieren, Balance, Akrobatik und darstellende Künste unterrichtet wurden. Ab Dienstag wurde es konkret, denn die Kinder konnten je drei Wünsche äußern, was sie gerne vorführen wollten. Dann begann das Einüben der Galanummern. Unterstützt wurden die 60 jungen Artisten von 16 Betreuern, die alle ehrenamtlich arbeiten, den Jugendleiterschein besitzen und zusätzlich die Zusatzausbildung „Zirkusluft – Zirkusduft“ in Königsdorf bei Bad Tölz absolviert haben. Das erste Vorbereitungstreffen hatte bereits im Februar statt gefunden. „Rund 120 Kinder hatten sich für den Zirkus angemeldet, aber nur 60 konnten genommen werden“, erklärte Balu Knedlik, der auch als pädagogischer Mitarbeiter beim Kreisjugendring tätig ist, und betonte, dass auch Kinder mit körperlichen und geistigen Behinderungen in dieser Woche Zirkusluft schnuppern konnten. Der Zirkus hatte zuvor in der Huglfinger Zweifachturnhalle Halt gemacht. Insgesamt fand der Kinderzirkus des Kreisjugendrings zum 19. Mal statt. Den rund 300 Eltern und Kindern, die zur Vorstellung gekommen waren, hatte die Aufführung gut gefallen und sie lobten die kleinen Künstler mit lang anhaltendem Applaus.

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