Mini-Team ärgert Spitzenreiter EC Peiting schlägt mit zwölf Mann die Tölzer Löwen mit 3:1

So viel Platz gab es auf der Bank des EC Peiting schon lange nicht mehr. Im letzten Zwischenrundenspiel gegen die Tölzer Löwen standen Coach Leos Sulak lediglich zwölf Feldspieler zur Verfügung. Die kleine Besetzung hinderte den ECP jedoch nicht, den Spitzenreiter zu ärgern. Mit 3:1 kämpfte das kleine Häuflein Aufrechter die Tölzer nieder.

„Damit hat es Peiting als einziges Team geschafft, uns zweimal in der Saison zu schlagen“, nahm Löwen-Coach Florian Funk die Niederlage aber gelassen hin. „Ich hätte nichts dagegen Tölz noch einmal zu schlagen“, schmunzelte Sulak daraufhin. Ein nächstes Treffen der beiden Kontrahenten wäre aber erst im Play-Off-Halbfinale möglich. Dann sollten die Peitinger möglichst nicht so großzügig mit ihren Chancen umgehen. „Wir müssen effektiver werden. Von drei Alleingängen im ersten Durchgang muss einer drin sein“, ärgerte sich der ECP-Coach. Vor allem Manni Eichberger übertraf sich selbst im Auslassen von Großchancen. Erst seine fünfte Gelegenheit nutzte er zum überfälligen 1:0 (14.). Im zweiten Drittel fand Tölz besser ins Spiel. Mehrfach lag der Ausgleich in der Luft. Florian Hechenrieder hielt seinen Kasten aber sauber, bis Walleitner (31.) ihn dann zum 1:1 überwand. Anschließend waren aber wieder die Hausherren am Zug. Zunächst ließ Michael Kreitl (34.) eine weitere gute Möglichkeit aus, ehe Florian Thomas (36.) mit einem Schlenzer zum 2:1 einnetzte. In der Schlussphase des Mittelabschnitts brannte es dann noch mehrfach vor beiden Toren, ohne dass weitere Treffer fielen. Im letzten Drittel hielten die Peitinger trotz der dünnen Besetzung das Tempo hoch. Die Chancenverwertung blieb aber schlecht. Nachdem seine Sturmkollegen mehrfach am Torhüter oder an den eigenen Nerven scheiterten machte es erst Marc Vorderbrüggen (51.) besser, als er zum 3:1 abstaubte. Danach erarbeiteten sich die Gäste noch einige Möglichkeiten zum Anschluss. Aber auch die Herausnahme des Torhüters 90 Sekunden vor dem Ende brachte keine Resultatsveränderung mehr. Am kommenden Wochenende beginnen nun die Play-Offs. Gegner der Peitinger, die dann wieder auf den Einsatz der gegen Tölz fehlenden sieben Stammkräfte, darunter Torjäger Lubor Dibelka, hoffen, sind die Passau Black Hawks. „Die Chancen stehen 50 zu 50“, sagt Sulak vor dem Duell mit dem Fünften, gegen den die Peitinger in dieser Saison vier Spiele gewannen und zwei verloren. Am Freitag um19.30 Uhr findet der erste Vergleich von maximal fünf beim ECP statt. Am Sonntag um 18 Uhr geht es dann nach Passau. In die nächste Runde zieht ein, wer drei Spiele gewonnen hat.

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