Nachwuchs für die Wissenschaft – Junge Forschertalente verblüffen mit hoher Kompetenz bei "Jugend forscht"

Sage und schreibe 99 junge Forscher stellten am 25. und 26. Februar 50 verschiedene Projekte vor beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“, den wieder das Schongauer Unternehmen Hoerbiger ausrichtete.

Ein wahres Feuerwerk innovativer Ideen überzeugte die Jury von der Forscherkompetenz der Jugendlichen. Mit zahlreichen Projekten für Forschungszwecke aber auch alltägliche Belange warteten die jungen Wissenschaftler auf. „Das Engagement und der Einfallsreichtum der jungen Leute begeistern mich immer wieder aufs Neue. Seit 2005 unterstützen wir den wissenschaftlich-technischen Nachwuchs mit großer Überzeugung“, gab Thomas Englmann, Geschäftsführer von Hoerbiger, klar zu verstehen. So durften sich letzten Freitag neun junge WissenschaftlerInnen, die sich für den Landeswettbewerb in München und Dingolfing qualifiziert haben, auf der Feier in der Peitinger Schlossberghalle ihre Lorbeeren abholen. Unter den Siegern befinden sich auch Schüler aus Bernried. Hier einige Gewinner: In der Wettbewerbssparte „Jugend forscht“ gewann Jonathan Schindler (18) von der Fachoberschule Kaufbeuren im Gebiet Biologie. Er untersuchte, ob sich Wasser „beleben“ lässt, wie es Hersteller von Aufbereitungsgeräten behaupten. Markus Höß (18) vom Gymnasium Lindenberg siegte mit seinen Untersuchungen zur Energiebilanz landwirtschaftlicher Betriebe im Fachgebiet Chemie. Niklas Oesterle (12), Daniel Groedl (11) und Leon Hecht (11) vom Staffelsee-Gymnasium Murnau siegten ebenso mit einen energiesparenden Toaster, dessen Röstkammer thermisch besser isoliert ist als üblich. Das Bernrieder Geschwisterpaar Max und Hanna Burggraf räumte gleich zwei erste Plätze ab. Der 13-Jährige vom Tutzinger Gymnasium entschied mit seinen Experimenten über die Energiesteigerung von Photovoltaikanlagen den ersten Platz im Bereich „Physik“ für sich, seine elfjährige Schwester überzeugte im Fachbereich „Chemie“ mit Experimenten zum Lotus-Effekt. Der 13-jährige Tobias Lenk vom Welfen-Gymnasium Schongau ergatterte mit seiner Entwicklung eines automatisierten Parkhauses den ersten Treppenplatz. Im April folgt der Wettbewerb auf bayerischer Ebene in München und Dingolfing.

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