Stadt Schongau rüstet Spielplätze auf

Bagger, Kletterturm und Schaukel

+
Die Krippenkinder im Kindergarten Regenbogen auf ihrem neuen Spielgerät. Dahinter Thomas Ola (Stadtbauamt), Bürgermeister Falk Sluyterman und Kindergarten-Leiter Ludwig Hahn.

Schongau – Diese Nachricht wird die Kinder im Forchet freuen: Die Stadt hat den in die Jahre gekommenen Spielplatz an der Siebenbürgerstraße mit neuen Spiel-geräten ausgestattet. Auch im Kindergarten Regenbogen wurde kräftig für die Krippenkinder investiert.

„Spielplätze sind ein wichtiges Thema“, stellte Bürgermeister Falk Sluyterman beim Ortstermin an der Siebenbürgerstraße fest. Eines, das allerdings oft auch zu Kontroversen führt. Während Eltern den Ausbau der Einrichtungen begrüßen, sind Anwohner darüber oftmals wenig erfreut. Sie fürchten die steigende Lärmbelastung. „Das Problem haben wir hier zum Glück nicht“, sagte Sluyterman. Vielmehr seien Anwohner auf die Stadt zugekommen und hätten darum gebeten, dass der Spielplatz aufgewertet werde. 

Dieser Wunsch lässt sich durchaus nachvollziehen, wenn man die bisherige Ausstattung betrachtet. Eine Schaukel, ein Sandkasten, eine veraltete Spielkombination für Kleinkinder: Mehr war auf dem Spielplatz, der ursprünglich 1982 errichtet wurde, nicht geboten. „Eigentlich wollten wir das schon letztes Jahr angehen, aber das hat nicht geklappt“, berichtete Thomas Ola vom Bauamt. 

Anfang November konnten die Arbeiten jetzt endlich ausgeführt werden. Die Kleinkinderspiel- wurde durch eine Spiel-Kletter-Kombination ersetzt. Dazu kamen eine Vogelnestschaukel sowie ein Sandbagger. Kostenpunkt: 20000 Euro. 

Genauso viel hat sich die Stadt die neuen Spielgeräte für den Kindergarten Regenbogen kosten lassen, die ebenfalls Anfang November installiert wurden. Dort fehlte es nämlich bislang an geeigneten Spielgeräten für die Krippenkinder, die sich nun am Sandlabor, der Vogelnestschaukel sowie einer Kleinkinderspielkombination austoben dürfen. 

Noch errichtet wird zudem demnächst ein kleiner Zaun, der bei Bedarf den Krippen- vom Kindergartenbereich abtrennt. „Dann ist es für uns leichter, den Überblick zu behalten“, erläuterte Einrichtungsleiter Ludwig Hahn, der sich über die neuen Geräte natürlich genau wie die Krippenkinder mächtig freute. 

Insgesamt hat die Stadt laut Ola allein 2014 rund 100000 Euro in die 13 öffentlichen Spielplätze investiert. Weitere 50000 Euro flossen in die Spielplätze von Schule und Kindergärten. In den Beträgen enthalten sind neben den Neuanschaffungen auch die Aufwendungen für Instandhaltung und Pflege.

Christoph Peters

Meistgelesene Artikel

Immer mehr "Fehlbeleger"

Schongau – In Schongau lebten zum Jahresende 188 Flüchtlinge, darunter einige sogenannte Fehlbeleger. Ihnen droht die Obdachlosigkeit. Denn ob und …
Immer mehr "Fehlbeleger"

Närrisches "Wohlfühlparadies"

Peiting/Hohenfurch – Bürgermeister Guntram Vogelsgesang wurde kurzerhand in Quarantäne gesteckt und ab ging die Post. Mit einem rauschenden Ball in …
Närrisches "Wohlfühlparadies"

Schongauer Grundschule hat ein Schimmel-Problem 

Schongau – An Baustellen mangelt es in der Schongauer Grundschule aktuell nicht. Doch als wäre der Teilabriss samt Neubau nicht schon schwierig …
Schongauer Grundschule hat ein Schimmel-Problem 

Kommentare