Niederlage im Spitzenspiel

Rosenheim bleibt für den EC Peiting ein schwieriges Pflaster. Im dritten Auftritt bei den Starbulls ging der ECP zum dritten Mal leer aus. Diesmal musste sich die Truppe von Coach Leos Sulak im Spitzenspiel mit 1:3 beugen. Davor erledigten die Peitinger ihre Pflichtaufgabe gegen Deggendorf Fire mit einem 6:1-Heimsieg aber souverän.

In Rosenheim bekam die Rekordkulisse von über 3300 Zuschauern eine Partie geboten, die dem Tabellenstand der beiden Teams – der Zweite traf auf den Ersten – auch entsprach. Beide Teams zeigten hohes Tempo und Torchancen. Im ersten Durchgang biss sich ECP-Topscorer Lubor Dibelka aber immer wieder am Starbulls-Goalie Claus Dalpiaz die Zähne aus. In der zunächst ausgeglichenen Partie bekam auch Stefan Vajs im Peitinger Tor einiges zu tun. Er hielt, wie sein Gegenüber, den Kasten aber sauber – bis Rosenheims Urgestein Mondi Hilger im Mittelabschnitt zum 1:0 (30.) traf. „Im zweiten Durchgang hatten die Hausherren Vorteile“, musste hinterher Sulak auch zugeben. Sein Team sah sich öfters in die Defensive gedrängt, auch wenn Ales Kreuzer (33.) wenig später wieder ausglich. Kurz vor der zweiten Sirene unterlief den Gästen auch noch ein Fehler beim Wechseln, den Ron Newhook (40.) zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt zur neuerlichen Starbulls-Führung verwertete. Das Schlussdrittel verlief wieder offen, wobei die Peitinger in den letzten Minuten mächtig auf den Ausgleich drängten, dabei aber nicht trafen. Die Entscheidung fiel erst, als Sulak seinen Torhüter vom Eis nahm und Wenzel (60.) ins leere Peitinger Gehäuse traf. „Die Leistung war in Ordnung. Wir haben dagegen gehalten. Aufgrund der Mehrzahl an Chancen geht der Rosenheimer Sieg aber in Ordnung“, bilanzierte Sulak. Wesentlich leichter tat sich sein Team davor gegen Deggendorf. Bereits nach 22 Sekunden klingelte es durch Simon Barg zum ersten Mal im Gästetor. In der Folge kontrollierte der ECP das Geschehen, ohne selbst an die Grenzen gehen zu müssen. Die Deggendorfer kamen nur vereinzelt zu gefährlichen Aktionen, darunter einem Stangenschuss. Mehr Betrieb herrschte auf der Gegenseite, wobei sich die Peitinger mit schludrigem Zuspiel und Einzelaktionen das Leben aber selbst schwer machten. Erst Manni Eichberger (16.) erhöhte mit einem platzierten Schuss auf 2:0. Im Mittelabschnitt änderte sich nicht viel, außer dass bei den Hausherren auch die vierte Reihe zum Einsatz kam. Die Deggendorfer blieben trotzdem weitestgehend harmlos und der ECP baute seinen Vorsprung durch Michael Fröhlich (23.) und Kreuzer (40.) weiter aus. Die endgültige Entscheidung besorgte Lubor Dibelka (42.) gleich zu Beginn des Mittelabschnitts. Nach dem Ehrentreffer der Gäste durch White (45.) machte Klaus Müller (55.) in der Schlussphase das halbe Dutzend voll. Am Freitag, 23. Januar, gastiert um 19.30 Uhr Berlin in Peiting und am Sonntag, 25. Januar, kommt es in Füssen zum weiteren Derby.

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