Wie in Paris

"Dinner in Weiß" am Schongauer Marienplatz

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Martin Kayser und Beatrice Amberg (stehend v. re.) eröffneten das „Dinner in Weiß“, in dem sie mit einer weißen Serviette winkten. Die Gäste taten es ihnen gleich.

Schongau – Zum zweiten Mal hat der Verein „Schongau belebt“ ein Dinner in Weiß veranstaltet. Mehr als 80 Schongauer trafen sich am Mittwoch zu einem Sommerabend-Dinner in der guten Stube der Stadt am Marienplatz, um ganz in Weiß gekleidet zu speisen.

Wenngleich Schongau über keine Eiffelturm verfügt und auch die Zahl der Teilnehmer überschaubar blieb, so reihte sich die Stadt auch heuer wieder ein in die Gruppe der Kommunen, die es der französischen Hauptstadt gleichtun und rief auf zum Dîner en blanc, zum "Dinner in Weiß". 

Innerhalb kurzer Zeit füllte sich das Areal zwischen Ballenhaus und Brunnen mit weißgekleideten Menschen, die Tische aufbauten und Köstlichkeiten aus ihren Picknickkörben hervorholten. Ob Nudelsalat oder Olivenbrot mit Kräuterkäse, Hauptsache, die helle Farbe überwog auch bei den kulinarischen Genüssen. Dazu ein weißer Wein oder ein Prosecco mit einem Schuss Hollersaft, so ließt es sich vorzüglich speisen. 

"Dinner in weiß" – die Bilder

Zum Startschuss des Dinners, den die Organisatoren Martin Kayser und Beatrice Amberg mit einer weißen Serviette gaben, winkten rund 80 Dinner-Gäste und ein Eisbär. Bärthold, so seine Besitzerin, vertrat eine verhinderte Familie, die an diesem Abend bei einem musikalischen Event gefragt war. 

Für die Initiatoren war das Dinner schon mal ein kleiner Vorgriff auf die Zeit, wenn der Marienplatz autofrei sein wird. Mittlerweile, freute sich Kayser, habe man bereits einige Routiniers im Team, die schon mit einer perfekten Ausstattung angekommen seien. Und das Wetter hielt auch, was die Prognose versprochen hatte: Mit lauen 25 bis 30 Grad konnten die Teilnehmer bequem in den Abend hinein dinieren.

Oliver Sommer

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