Grünen fordern Beleuchtung an Wanderhofstraße und Raiffeisenweg

Licht ins Dunkel bringen

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Zwischen Schongau und Herzogsägmühle (hier an der Dießener Straße) gibt es am Fuß- und Radweg eine Beleuchtung. Diese soll auch an der Wanderhofstraße von Herzogsägmühle nach Peiting installiert werden.

Peiting – Er soll auch abends und zur Nachtzeit beleuchtet sein – und nicht zappenduster: Gemeint ist der Geh- und Radweg, der am Kreisel in der Peitinger Lexe beginnt und 1,2 Kilometer entlang der Wanderhofstraße verläuft, bis er rechts Richtung Herzogsägmühle abknickt. An der Marktverwaltung ist es nun, die Fördermöglichkeiten seitens des Staates ebenso auszuloten wie eine Beteiligung des Diakoniedorfes Herzogsägmühle.

Thomas Elste und Thomas Brennauer von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen wollen dort Licht ins Dunkel bringen; sie hatten den Antrag gestellt, an der Wanderhofstraße ebenso für eine Straßenbeleuchtung zu sorgen wie für Lampen am schmalen Raiffeisenweg, den vor allem Kinder auf dem Weg zur Schule nutzen. Nach mehreren Wortmeldungen im Gemeinderat einigte man sich im Gremium darauf, zudem den gesamten Bereich rund um Agfa hinsichtlich Ausleuchtung zu prüfen.

Thomas Elste von der Grünen-Fraktion zeigte sich zufrieden. Er sieht es „grundsätzlich positiv“, wie die Diskussion zu diesem Thema verlaufen sei. Schließlich haben er und sein Fraktionskollege Brennauer genug Erfahrung damit, wie Anträge im Gemeinderat in den vergangenen 20 Monaten abgeschmettert worden sind. Elste ist auch dafür, für eine Beleuchtung entlang des Wanderhofweges bis zur Abzweigung nach Osten zur Fußgängerbrücke über die Peitnach nach Herzogsägmühle (dieser Abschnitt ist bereits mit Lampen versehen) das Diakoniedorf an den Kosten zu beteiligen.

Für übertrieben hält er allerdings die Forderung des CSU-Fraktionschefs Peter Ostenrieder, der Herzogsägmühle „mindestens“ zur Hälfte bei der Investition heranziehen möchte. Ostenrieder begründete seinen Vorschlag damit, dass in Baugebieten Anlieger sogar 90 Prozent der Kosten zu übernehmen hätten.

Das Thema, eine Straßenbeleuchtung entlang der Wanderhofstraße nach Herzogsägmühle zu schaffen, wurde schon mal vor sechs Jahren behandelt. Damals sei der Antrag von Herzogsägmühle gekommen, erklärte Bürgermeister Michael Asam im Gemeinderat. Dieser sei wegen hoher Kosten abgelehnt worden.

 Asam verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass an dem bereits beleuchteten Abschnitt von Herzogsägmühle bis zur Wanderhofstraße es auch zu überlegen sei, die Gitterrost-Brücke über die Peitnach so zu gestalten, dass sie für Menschen im Rollstuhl und mit Rollatoren kein Hindernis mehr darstelle.

Nach den Vorstellungen des Gemeinderates Thomas Elstes sollten 22 dimmbare LED-Fußweglaternen an der Wanderhofstraße aufgestellt werden, die nachts auf 50 Prozent der Leistung absenken können. Die Kosten schätzt er bei einer Freiluftverlegung auf 90 000 Euro, bei einer Erdverkabelung auf 200 000 Euro.

Joahnnes Jais

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