Planungen schreiten voran – Schongauer Dreifachturnhalle: Nur noch kleine Änderungen

Voll in Fahrt ist inzwischen die Planung für die neue Dreifachturnhalle. Wie der stellvertretende Stadtbaumeister Tibor Sroka in der letzten Stadtratssitzung mitteilte, liegt die Planung zeitlich genau richtig. Lediglich kleine Änderungen seien noch zu berücksichtigen.

Rund 400 Firmen hat die Stadtverwaltung angeschrieben und angefragt, ob sie sich an der Ausschreibung beteiligen wollen. Jetzt liegen die Ergebnisse vor: 93 Prozent, das entspricht rund vier Millionen Euro der geschätzten Bausumme, können vergeben werden. „An 261 Firmen wurden Leitungsverzeichnisse geschickt und 161 Firmen, das entspricht etwa 62 Prozent, haben geantwortet“, erklärte Tibor Sroka. Mit lediglich 2,2 Prozent, so betonte der Mitarbeiter der Stadt Schongau, sei die Preissteigerung zur anfänglich geschätzten Bausumme sehr niedrig ausgefallen. „Es wurden immer die günstigsten Firmen genommen. Allerdings begingen fünf Firmen Verstöße bei der Vergabe, so dass hier der Zweitplatzierte genommen werden musste, weshalb sich die Bausumme um weitere 1,2 Prozent auf dann 3,4 Prozent erhöht“, klärte Sroka auf. Interessant für die anwesenden Räte war sicherlich die Hochrechnung, die der Planer aufmachte. Denn hätte er immer nur die zweitbilligste Firma genommen, so hätte sich die Bausumme um 360000 Euro erhöht. Noch eklatanter ist die Zahl bei Hinzunahme der teuersten Firmen. Hier stiege die Bausumme um 1,9 Millionen Euro, rechnete Sroka vor. 32 Prozent der Vergabe geht an Unternehmen aus dem Landkreis. Schongauer Baufirmen werden mit 6,7 Prozent beteiligt. Einen großen Batzen nehmen die Allgäuer ein. 19,4 Prozent der Bautätigkeit wird von Allgäuer Firmen getätigt. Die Firma, die den Lift baut, ist am weitesten von Schongau entfernt – sie befindet sich in Bielefeld. „Es war sicherlich der richtige Zeitpunkt, im November auszuschreiben“, sagte Sroka, der damit rechnet, dass nun das Konjunkturpaket immer mehr Firmen beschäftigen wird, so dass auch die Vergabe nun sicherlich teuer wäre. Seitens des Landratsamtes wurden an die Planungen nur kleine Änderungen gestellt. Zum einen wird im Bereich der Behindertenplattform eine Rampe gebaut, so dass im Brandfalle gewährleistet ist, dass Behinderte ohne fremde Hilfe den Rettungsweg nutzen können. Zum anderen fordert das Landratsamt für die 770 Personen fassende Halle einen Bestuhlungsplan, der außerdem auch Gegenstand der Baugenehmigung ist. Im Moment werden die Verträge an die Firmen verschickt. Ab Februar, so erläuterte Sroka, sollen die Vorbereitungsmaßnahmen, wie das Ausräumen der Turnhalle und das Aufstellen von Containern zum Umkleiden der Sportler, aufgestellt werden. Anschließend werden wichtige Baustelleneinrichtungen, wie Bauzaun, Baucontainer und Bautafeln, aufgestellt. Wenn weiterhin alles so glatt geht, steht in gut einem Jahr die neue Dreifachturnhalle.

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