Der Preis bleibt gleich

Am 1. Mai startet die Freibadsaison im Schongauer Plantsch. Foto: Plantsch

Noch ist es eine Weile hin, bis am 1. Mai die Freibadsaison im Plantsch eröffnet wird. Doch in der jüngsten Verwaltungsratssitzung des Kommunalunternehmens warf der Freiluft-betrieb bereits seine Schatten voraus. Die gute Nachricht für alle Wasserratten: Trotz unerwartet hoher Mehrkosten für Wasser, Fernwärme und Strom in Höhe von rund 100000 Euro sollen die Eintrittspreise nicht angehoben werden.

Es sei ein großzügiges Geschenk an die Badegäste, dass der Preis beständig bleibe, kommentiert Vorstand Andreas Kosian die Entscheidung des Gremiums. Denn aus betriebswirtschaftlicher Sicht wäre es notwendig, die Preise anzuheben. „Uns ist es jedoch viel wichtiger, dass die Besucher kommen“, so Kosian. Der Verwaltungsrat sieht daher derzeit keinen Raum für eine Weitergabe der immensen Kostensteigerung an die Gäste. Auch die „Sommer-Flatrate“ in Form der Saisonkarte wird im Preis nicht angehoben. Die Saisonkarte ermöglicht den unlimitierten Eintritt in Freibad und Badewelt sowie den günstigen Wechsel für acht Euro pro Tag ins Saunaland. Für Kinder unter 6 Jahren bleibt der Eintritt kostenlos. Für alle Saunaliebhaber hat Kosian ebenfalls eine gute Nachricht. So werden die Öffnungszeiten der Saunalandschaft während der Sommer-monate verlängert. Ab Mai kann täglich bis 22 Uhr sauniert werden. „Die Saunalandschaft ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil der Badeanstalt und wird von den Gästen zahlreich in Anspruch genommen. Durch die Erweiterung der Öffnungszeit kann der ein oder andere Gast auch noch nach Feierabend einen Aufguss genießen“, erklärt der Vorstand. Durch die Verlängerung erhoffen sich die Verantwortlichen auch, das durch die gleich bleibenden Eintrittspreise entstehende Defizit auszugleichen. Das Freibad und die Badewelt selbst verkürzen dagegen den Betrieb um eine Stunde und werden bereits um 20 Uhr geschlossen. Es sind nicht die einzigen Neuerungen, die auf die Gäste warten. So wird im Freibad eine fest eingebaute Slackline zur Verfügung stehen, die das bisherige Provisorium ersetzt. Sämtliche Sandplätze werden grundgereinigt oder gleich ganz mit neuem Sand befüllt. Im Soccer-Court ist laut Kosian ein neuer Bodenbelag in Planung, der sich nicht mehr so stark aufheizen soll wie der bisherige Kunstrasen. Um die Badeanstalt weiterhin attraktiv zu halten, wird es auch heuer ein umfangreiches Rahmenprogramm geben. Geplant sind Schnuppertauchkurse, Spiel- und Sportfeste sowie Kinderspielnachmittage. Einmal im Monat findet zudem ein langer Samstag in Sauna und Bad bis 23 Uhr statt. Bereits jetzt sei das Badepersonal bemüht, das Freigelände für die anstehende Sommersaison herzurichten, berichtet Kosian. Größere Sanierungsarbeiten am Gebäude sind für die Revisionszeit, die nach der Freibadsaison Mitte September beginnt, geplant. Dann soll auch die Erweiterung des Saunalands in Angriff genommen werden (der KREISBOTE berichtete). Dies sei jedoch abhängig von der rechtzeitigen Mittelfreigabe durch die Stadt, erklärt Kosian.

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