Promis beim Plantschen – Rutschzeitmessung im Schongauer Spaßbad "Plantsch" eingeweiht

Er kam zwar verspätet, holte aber alle ein und gewann letztendlich das Promi-Rutschen im Spaßbad „Plantsch“: Michael Eberle, Stadtrat der CSU. Sieben Promis hatten sich zur Einweihung der nagelneuen Rutschzeitmessung die Badehose angezogen und rutschten um die Wette.

„Die Masse macht es aus“ lautet die Devise für alle, die wirklich darauf erpicht sind, neue Streckenrekorde auf der gut 86 Meter langen Plantsch-Rutsche zu schaffen. Dies wusste auch Bäder Chef Andreas Kosian, der sich extra einen sieben Kilo schweren Bleigürtel um den Bauch zurrte, um seine Chancen zu verbessern. Zwar stellte Kosian einmalig mit 14,66 Sekunden den ersten Streckenrekord auf, doch gewonnen hat den dreimaligen Durchgang letztendlich CSU-Stadtrat Michael Eberle, der auch ohne Bleigürtel den Bäderchef auf den zweiten Platz verwies. Den wackeren dritten Platz sicherte sich Plantsch-Bademeister Thomas Bognar. Alle anderen mussten sich mit hinteren Plätzen begnügen – auch der neue Redaktionschef der Schongauer Nachrichten, Boris Forstner. Von nun an können auch alle anderen Besucher des Plantsch versuchen, Rutschrekorde aufzustellen. „Die Idee haben wir bereits seit zwei Jahren, aber es scheiterte sowohl am Geld als auch an den technischen Möglichkeiten“, gestand Kosian. In enger Zusammenarbeit mit dem Tüftler Carsten Boll und der Firma Langnese, die bereit war, die Kosten für die Anlage in Höhe von 6000 Euro zu übernehmen, konnte diese Idee jetzt in die Tat umgesetzt werden. „Die Rutschzeitmessung schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen steigert sie die Attraktivität unseres Bades und zum anderen bietet sie mehr Sicherheit. Durch die Sensoren kann erst wieder losgerutscht werden, wenn der vorherige Rutscher unten angekommen ist“, verdeutlichte Kosian. Gemessen werden nicht nur die absolute Zeit, sondern auch die Geschwindigkeit, die schnellste Zeit in der letzten Stunde, verschiedene weitere statistische Werte und der absolute Streckenrekord. Und der wurde nach Eröffnung der Bahn für die Allgemeinheit gleich mehrmals verbessert.

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