Verein verschiebt Tag der offenen Tür

TSV-Jubiläum: Lieber kein Risiko

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Der Vorplatz der Lechsporthalle ist bereits abgetragen. Bis Mitte Mai sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.

Schongau – Eigentlich wollte der TSV Schongau am 12. Mai sein 150-jähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür feiern, doch jetzt haben die Verantwortlichen die Veranstaltung in den Juli verschoben. Grund: die ungewisse Fertigstellung der Außenanlagen an der Lechsporthalle.

„Wir wollten einfach kein Risiko eingehen“, begründet der Vorsitzende des TSV, Johannes Rauch, den Schritt. Und dass ein gewisses Risiko besteht, konnte auch Stadtbaumeister Ulrich Knecht in der jüngsten Stadtratssitzung nicht von der Hand weisen, als er die genauen Planungen vorstellte. 

Der Zeitplan, bis zur 2. Maiwoche alle Arbeiten erledigt zu haben, sei ehrgeizig, räumte er ein. Besonders, da durch den langen Winter erst in dieser Woche die Bagger anrücken konnten und die Halle während der Baumaßnahmen nicht gesperrt wird. Allerdings habe man den Fertigstellungstermin mit den beteiligten Firmen verbindlich festgelegt, sagte er. 

Darauf jedoch will sich der TSV nicht verlassen, schließlich hat der Verein für sein Jubiläum ein Fest mit rund 1000 Besuchern geplant. „Wir brauchen die Außenanlagen unbedingt für die Aufführungen“, sagt Rauch. Verschnupft sei er wegen der knappen Planung allerdings nicht, betont der Vorsitzende. „Die Stadt und wir sind Partner. Mit der Verlegung ist uns beiden geholfen.“ Der Festabend, den der Verein für den 10. Mai vorgesehen hat, ist übrigens nicht betroffen – Er findet in der Halle statt. 

Der enge Zeitplan war nicht die einzige schlechte Nachricht, die Knecht für die Stadträte im Gepäck hatte. Die Arbeiten werden deutlich teurer als ursprünglich gedacht. Der Plan, durch die Ausschreibung im Winter Geld zu sparen, sei nicht aufgegangen, erklärte der Stadtbaumeister. „Das ist der Marktlage geschuldet.“ Insgesamt muss die Stadt rund 58000 Euro zusätzlich aufbringen. chpe

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