Leader-Förderung bewilligt

Schongauer Bikepark nimmt letzte Hürde

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So soll der Bikepark aussehen, wenn er fertig ist.

Schongau – Aufatmen bei der Stadt Schongau: Das Bikepark-Projekt hat am vergangenen Donnerstag die entscheidende Hürde genommen. Der Lenkungsausschuss der „Lokalen Aktionsgruppe Auerbergland“ beschloss, das Vorhaben in die Leader-Förderung aufzunehmen. Damit übernimmt die EU voraussichtlich 50 Prozent der Gesamtkosten von rund 195000 Euro. 

Stadtbaumeister Ulrich Knecht klang am Tag danach mehr als zufrieden. Kein Wunder, denn mit der Aufnahme des Bikepark-Projekts in die Leader-Förderung hatten er und Bauamtsmitarbeiter Martin Blockhaus das angestrebte Ziel erreicht. 

Allzu nervös sei er nicht gewesen, sagte Knecht, schließlich habe man gut vorgearbeitet und den Lenkungsausschuss bereits im Vorfeld mit vielen Informationen rund um den geplanten Bikepark versorgt. Besonders überzeugt habe das Gremium, dass es sich bei dem Projekt um eine überregionale Freizeitanlage handle, die generationsübergreifend genutzt werden könne, berichtete Knecht. „Das ist genau im Sinn der Leader-Förderung.“ 

Für die Stadt heißt das, sie kann mit Fördergeldern in Höhe von 50 Prozent der Gesamtkosten von 195000 Euro rechnen. Dies dürfte vor allen jenen Kritikern den Wind aus den Segeln nehmen, die zuletzt die gestiegenen Kosten für das nicht unumstrittene Projekt – ursprünglich hatte man mit 150000 Euro kalkuliert – kritisiert hatten. „Wir liegen jetzt wieder voll im grünen Bereich“, freute sich auch Knecht über die willkommene Finanzspritze. 

Am Zeitplan ändert die Förderzusage aber wohl nichts. Wie in der Bauausschusssitzung im Juni bereits angekündigt, werden erst im kommenden Frühjahr die Bagger an der Schärflshalde rollen. „Wir könnten wohl bereits im Oktober starten, aber das macht vor dem Winter wenig Sinn“, sagte der Stadtbaumeister. Noch wartet die Stadt auf die Genehmigung des geänderten Flächennutzungsplans durch das Landratsamtes. „Erst dann könne wir den Satzungsbeschluss des Bebauungsplans bekannt machen“, erläuterte Knecht. Sicher ist aber eines: Der Bikepark kommt – früher oder später.

Christoph Peters

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