CSU stellt erste Ergebnisse vor

Schongauer Spielplätze unter der Lupe

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Kleines Heft zur Situation der Spielplätze: Peter Bommersbach (CSU-Ortsverband, links), Bürgermeister Falk Sluyterman und Stadtrat Helmut Hunger.

Schongau – Wie es um die Spielplätze der Stadt Schongau bestellt ist, das bringt ein Check an Tageslicht, den der CSU-Ortsverband vorgenommen hat. Fünf Anlagen sind genau besichtigt worden, weitere sollen heuer und nächstes Jahr folgen. Ein Feedback von Eltern gibt es auch: 49 Fragebögen sind ausgefüllt worden. Seit 2013 hat die Stadt Schongau 396 000 Euro für neue Geräte und für den Unterhalt ausgegeben. Allein 2015 werden es 160 000 Euro sein.

Bürgermeister Falk Sluyterman wertete die Analyse der CSU als „detaillierten Check“, den der Bauhof wegen des Zeitaufwandes so nicht leisten könne. Er lobte bei der Vorstellung eines kleinen Heftes zugleich „Engagement und Sachverstand“. Der Rathauschef sicherte zu, Vorschläge nach Rücksprache mit Thomas Ola vom Hochbauamt sukzessive abzuarbeiten und einige Anregungen „zeitnah umzusetzen“. 

Die Stadt Schongau betreibt 22 Spielplätze und fünf Bolzplätze. Allerdings ist da zu unterscheiden. Einige befinden sich in Kindergärten, an Schulen und im Schwimmbad. 13 Spielplätze sind öffentlich. Und davon sind beim CSU-Spielplatz-Check seit 2014 fünf Plätze untersucht worden. 

Es handelt sich dabei um die Anlagen am Sonnengraben nahe des Polizeidienerturms, an der Blumenstraße, um den Abenteuerspielplatz im Forchet, um die Fläche an der Johannes-Brahms-Straße und um das neue Areal Lechänger in der Rösenau. Stadtrat Helmut Hunger und Peter Bommersbach vom CSU-Ortsverband zeigten im Beisein des Ortsvorsitzenden Oliver Kellermann den Ist-Zustand auf und nannten Verbesserungsvorschläge. 

Generell sollte auf allen gelben Schildern an den Zugängen nicht nur auf Öffnungszeiten, Mittagsruhe u.a., sondern auch auf das Rauchverbot hingewiesen werden. Handlungsbedarf bestünde etwa beim Spielplatz an der südlichen Stadtmauer. Die Kante zum Hang sei ungesichert, bei der Eingangstüre würden Nägel herausschauen, und Sitzgelegenheiten seien schmuddelig. Hunger und Bommersbach kündigten an, dass Helfer des CSU-Ortsverbandes im Herbst an fünf Bänken die Kunststoffauflagen austauschen werden. 

Zum weitläufigen Abenteuerspielplatz im Forchet stellten Hunger und Bommersbach fest, dass der Spielplatz auf der Nordseite nicht gesichert sei; ein Gehweg verlaufe mitten durch das Gelände. Die Tischtennisplatte sei stark verwittert und nicht mehr bespielbar. Das Motto „Abenteuer“ sei bei dem Spielplatz, der sehr gut angenommen werde, viel Grünfläche zum Austoben habe, freilich nicht mehr erkennbar. 

Zur Anlage an der Johannes-Brahms-Straße merkte Bommersbach an, dass die Geräte „top in Schuss sind“. Doch würden die Holzrundlinge, die für Treppen oder Einfassungen verbaut wurden, langsam verrotten. Negativ sei, dass die Tischtennisplatte außerhalb der Umzäunung steht und sich die Tore nicht schließen lassen. 

Auf dem kleinflächigen, 2012 und 2013 erneuerten Spielplatz an der Blumenstraße, wo alle Spielgeräte in Ordnung sind, sei die Lage direkt an der viel befahrenen Sonnenstraße ein Nachteil. Die Sitzbank stünde mitten im Spielbereich, das sei eine Gefahrenquelle. Und es fehle Sand im Kasten. 

„Da trifft sich Jung und Alt“, stellte Helmut Hunger zum Spielplatz Lechänger fest. Er werde „gigantisch angenommen“, ergänzte Bommersbach. Die zwei bis drei Jahre alten Spielgeräte seien alle in Ordnung. Ein großer Vorteil sei das Sonnensegel am Sandkasten. Ein Nachteil sei, dass sich Zugangstore nicht schließen lassen – Kinder könnten daher auf die Straße laufen. Günstig wären weitere Sitzgelegenheiten, evtl. auch mit Tischen.

Johannes Jais

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