Yvonne Voigt folgt auf Martin Soyka

Schongaus neue Wirtschaftsförderin kommt aus Hohenfurch

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Die neue Wirtschaftsförderin Yvonne Voigt.

Schongau/Hohenfurch – Die Entscheidung, wer neuer Wirtschaftsförderer der Stadt Schongau wird, ist gefallen. Auf Martin Soyka, der bekanntlich Ende vergangenen Jahres vorzeitig seinen Posten als City-Manager geräumt hatte, folgt Yvonne Voigt. Weit fahren muss die 51-Jährige für ihren neuen Arbeitsplatz nicht. Die Diplom-Geografin wohnt in Hohenfurch.

Mitte März hatte der Stadtrat entschieden, einen Nachfolger für Martin Soyka zu suchen, der seinen Vertrag zum Jahreswechsel überraschend gekündigt hatte. Ende Juni stellten sich die sieben aussichtsreichsten Bewerber in der Lechstadt vor. Drei davon schafften es laut Bürgermeister Falk Sluyterman in die engere Auswahl.

In einer nichtöffentlichen Sondersitzung des Haupt- und Finanzausschussses nahmen die Stadträte die Kandidaten anschließend genau unter die Lupe. Dabei hinterließ Yvonne Voigt den besten Eindruck. Die Entscheidung für die Hohenfurcherin sei „mit großer Mehrheit“ gefallen, berichtet Sluyterman. „Sie hat sich sehr gut präsentiert und erfüllt mit ihrer Ausbildung und ihren beruflichen Erfahrungen genau das, was wir gesucht haben.“ 

Ihren neuen Posten, der anders als bei Soyka nicht mehr unter dem Begriff City-Manager, sondern unter der Bezeichnung Wirtschaftsförderer firmiert, wird die 51-Jährige Mitte Oktober antreten. 

Voigt, die mit ihrem Mann und zwei Kindern seit 16 Jahren in Hohenfurch lebt, freut sich auf die neue Aufgabe. „Schongau habe ich schon lange im Blick“, sagt sie lächelnd. 

An Expertise scheint es der Diplom-Geografin nicht zu mangeln. Mit ihrer eigenen Firma bietet sie seit einigen Jahren innovationsorientierte Standort- und Immobilienentwicklung an. 

„Zuletzt haben wir die Initiative Innovative Innenstadt ins Leben gerufen“, so Voigt, die auf die Steigerung der Attraktivität des Einzelhandels vor Ort ziele. Keine schlechten Vorzeichen für Schongau also. Herausforderungen gibt es in dieser Hinsicht schließlich genug.

Christoph Peters

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