Kostenloses WLAN-Netz in Betrieb

Drahtlos am Marienplatz ins Internet

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Bürgermeister Falk Sluyterman (mit Laptop) und der städtische EDV-Fachmann Thomas Gebhard testeten gemeinsam mit Daniele Puzzovio und Beatrice Amberg (von links) von „Schongau belebt“ das neue kostenfreie WLAN-Netz der Stadt.

Schongau – Die Idee kam von der Gruppe „Schongau belebt“, jetzt hat die Stadt sie umgesetzt: Seit vergangener Woche steht am Marienplatz ein kostenloses WLAN-Netz zur Verfügung.

Bürgermeister Falk Sluyterman brauchte nur wenige Sekunden, um zufrieden vermelden zu können: „Ich bin drin.“ Das Stadtoberhaupt hatte extra seinen Laptop zum Brunnen am Marienplatz gebracht, um die neueste Errungenschaft präsentieren zu können. 

Die Idee, am Marienplatz ein kostenloses WLAN-Netz zu installieren, hatte die Gruppe „Schongau belebt“. Bereits im vergangenen Jahr im September landete der Antrag im Stadtrat, der die Anregung begeistert aufnahm. Es wurden Angebote eingeholt, doch bis zur Umsetzung dauerte es. „Wir mussten für die Vergabe warten, bis der Haushalt genehmigt war“, erklärte Sluyterman. 

Das war bekanntlich im März der Fall. Den Zuschlag bekam die Firma Hotsplots. Um den Empfang zu gewährleisten, wurden zwei Sender installiert – einer am Ballenhaus und der andere am Rathaus. Dadurch sei ein Bereich vom Marienplatz bis kurz nach dem Rathaus abgedeckt, erläuterte Thomas Gebhard, der bei der Stadt für die EDV zuständig ist. 

2500 Euro hat die Einrichtung gekostet. Für den 16 Mbit-Anschluss, über den der Datenverkehr abgewickelt wird, und die Dienste von Hotsplots muss die Stadt monatlich rund 75 Euro entrichten. 

Für die Nutzer ist das WLAN-Netz, das bezeichnenderweise den Namen „Stadt Schongau“ trägt, kostenlos. Auch eine zeitliche Begrenzung wie ursprünglich einmal angedacht, gibt es nicht. Das freute besonders Beatrice Amberg, die gemeinsam mit Daniela Puzzovio als Vertreterin von „Schongau belebt“ das neue Angebot ausprobierte. 

Eine kleine Hürde gilt es dann aber doch zu bewältigen, ehe dem Surfvergnügen nichts mehr im Wege steht. „Vor der ersten Nutzung muss sich jeder einmalig registrieren“, sagte Gebhard. Angegeben werden müssen in diesem Prozess Name und Adressdaten, später reicht zum Login der selbst ausgesuchte Benutzername samt Passwort.

Für Sluyterman ist das kostenfreie WLAN eine „tolle Maßnahme, die für eine weitere Belebung der Altstadt sorgt“. Gerade für Touristen sei ein solches Angebot wichtig, betonte der Bürgermeister. Damit die auch erfahren, dass es eine solche Möglichkeit in der Altstadt gibt, überlegt man bei der Stadt, Hinweisschilder aufzustellen.

Christoph Peters

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