Geschwindigkeitsmessgerät aufgestellt

Ein Smiley für Autofahrer

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Dieser Autofahrer verhält sich korrekt, wie an dem grünen Smiley auf der Anzeigetafel zu erkennen ist. Sehr zur Freude von Bürgermeister Falk Sluyterman (li.) und Stadtbauamtsmitarbeiter Martin Blockhaus.

Schongau – In vielen Gemeinden gehören sie bereits zum gewohnten Anblick: kleine elektronische Tafeln, die per lachendem oder traurigem Smiley anzeigen, ob sich der Autofahrer an die erlaubte Höchstgeschwindigkeit hält. Seit dieser Woche nennt auch die Stadt Schongau ein solches Messgerät ihr Eigen.

 Aktuell bekommen Autofahrer, die die Sonnenstraße stadtauswärts befahren, Rückmeldung, ob sie zu schnell unterwegs sind oder nicht. 2500 Euro hat die Stadt für das mobile Messgerät ausgegeben. Zwei weitere sollen bald folgen.

Das Geld ist für Bürgermeister Falk Sluyterman gut investiert. Denn zum einen hofft er auf den erzieherischen Effekt der Anzeige, die Autofahrer zu angepasster Geschwindigkeit anhalten soll. Zum anderen erhält die Stadt dadurch die Möglichkeit, objektiv zu überprüfen, ob Beschwerden von Anwohnern über Geschwindigkeitsverstöße tatsächlich begründet sind oder nicht.

Denn das Messgerät protokolliert das Tempo jedes vorbeifahrenden Autos genau mit. „Wir können nachher also genau auswerten, wie viele zu schnell unterwegs waren“, erläuterte Martin Blockhaus vom Stadtbauamt beim Ortstermin. Auch zeitliche Rückschlüsse sind möglich, also an welchen Tagen oder zu welcher Uhrzeit besonders häufig Verstöße passieren.

Sollte sich herausstellen, dass an der überwachten Stelle tatsächlich viele Autofahrer sich nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten, könne man gezielt Kontrollen veranlassen oder bauliche Maßnahmen diskutieren, um eine Verbesserung zu erreichen, so der Bürgermeister. Rund alle vier Wochen sollen die Geräte ihren Standort wechseln.

Christoph Peters

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