Lokalmatadore im Team erfolgreich

Ideale Bedingungen beim Triathlon

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Heike Uhl war im Ligabewerb der Damen nicht zu schlagen und holte sich den Sieg.

Schongau – Erst Platzregen, dann sengende Hitze. Der Schongauer Triathlon war bei seinen ersten beiden Auflagen nicht gerade vom Wetter verwöhnt. Beim dritten Gastspiel der Ausdauersportler am Lech passten die äußeren Bedingungen.

Bei 17 Grad Luft- und 16 Grad Wassertemperatur gab es kaum etwas auszusetzen. „Aufgrund des starken Regens in der Nacht habe ich aber sehr schlecht geschlafen,“ bekannte Wolfgang Ahrens vom veranstaltenden Tri-Team Schongau. Die heftigen Schauer waren am Renntag dann fast vergessen, denn auch die befürchtete Rutschgefahr blieb auf der schnell abtrocknenden Radstrecke aus. Allerdings kostete der nächtliche Regen einige Starter. Statt der erhofften 400 waren es letztlich 330 Triathleten, die sich zum Schwimmen in den Lech stürzten, rund um Schongau in die Pedale traten und schließlich zum Schluss schnellen Schrittes die Schongauer Altstadt durchquerten. 

In letzterer musste die Strecke durch die Marienplatzsanierung geringfügig geändert werden. Das tat dem Zuschauerinteresse aber keinen Abbruch. In der Innenstadt war die Strecke durchgängig von Schaulustigen gesäumt, die die Triathleten auch kräftig anfeuerten. „Das war schon toll“, urteilte Rainer Aumann, der auf der olympischen Distanz über 1 500 Meter Schwimmen, 40 Kilometer auf dem Rad und 10 Kilometer Laufen in 2:02,00 Stunden die schnellste Zeit hinlegte. Aus dem Lech stieg der Triathlet aus Dettingen, der erstmals in Schongau am Start war, noch als Zweiter. Auf dem Rad übernahm er dann die Führung, die er anschließend nicht mehr abgab. Bei den Damen landete Jacqueline Brans aus Wildsteig auf Platz drei und bei den Herren belegte Rupert Sedlmayr vom Post SV Weilheim unter 47 Teilnehmern Rang 14. Reichlich jubeln durften die Schongauer Triathleten, die bei den Damen im Ligabewerb nicht zu schlagen waren. Hier waren die gleichen Distanzen zurückzulegen, nur war auf dem Rad Windschattenfahren erlaubt. Heike Uhl legte die schnellste Zeit hin. Platz drei ging an ihre Teamkollegin Simone Reithmeir. Auch beim Ligawettbewerb der Herren erreichte mit Vinzenz Zappe ein Schongauer als Erster das Ziel. „Die letzte Runde hat wirklich weh getan“, meinte er nach der Ankunft erschöpft. Felix Zimmermann und Lukas Horner, die in der Liga sowie im Sprint Dritter wurden, vervollständigten das gute Abschneiden der Schongauer Lokalmatadore beim Triathlon.

Von Roland Halmel

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