Katharina Schrader will in den Bundestag

Im Fokus: Familie und Bildung

Glückwünsche für Katharina Schrader (rechts) von Markus Kubatschka, dem Vorsitzenden der Allgäuer SPD.

Oberallgäu – Katharina Schrader wird die Allgäuer SPD in den Bundestagswahlkampf 2017 führen. Nahezu einstimmig wählten die Delegierten der SPD-Kreisverbände Oberallgäu, Kempten und Lindau auf der Nominierungskonferenz in Lindenberg die Kemptener Stadträtin als Kandidatin für den Deutschen Bundestag.

Katharina Schrader kündigte einen engagierten Wahlkampf an: „Ich will, dass wir als SPD zuhören, wo der Schuh drückt. Dazu möchte ich mit unseren Mitgliedern und mit den Bürgerinnen und Bürgern bei Veranstaltungen und an der Haustür diskutieren.“ Schrader wohnt mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen seit vielen Jahren in Kempten. Sie ist Mitglied des Stadtrats und Vorsitzende des SPD-Kreisverbands. Außerdem engagiert sie sich ehrenamtlich in zahlreichen Vereinen, der Gewerkschaft ver.di und im Elternbeirat.

In ihrer Kandidatenrede stellte Schrader die Themen Familie, Bildung und Kinderbetreuung in den Mittelpunkt. „Wir müssen es endlich schaffen, eine durchgehende und kostenfreie Betreuungs- und Bildungsinfrastruktur vom Kindergarten bis zum Schulabschluss aufzubauen. Und zwar in Bildungseinrichtungen, deren Öffnungszeiten sich nach den Bedürfnissen der Eltern und Kinder richten“, betonte Schrader. Beim Thema Arbeit zeigte sie sich überzeugt, dass der Mindestlohn zwar ein erster, wichtiger Schritt war, hier jedoch noch „viel Luft nach oben“ sei.

Im Allgäu sieht Schrader einen deutlichen Ausbaubedarf bei der digitalen Infrastruktur, um weiterhin zukunftsfähig zu bleiben. Verkehrsinfrastruktur und öffentlicher Personennahverkehr müssten ausgebaut werden. Die boomende Wirtschaftsregion benötige aber auch bezahlbaren Wohnraum und ein lebenswertes Umfeld.

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