Nadelöhr am Alten Berg

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Der Verkehr rollt am Alten Berg, wenn auch bei beschränktem Tempo.

Oberallgäu - Engpass am „Alten Berg“ wegen Bauarbeiten. Dass die Arbeiten an der Stützmauer entlang der B 19 ausgerechnet in der Hauptsaison durchgeführt werden, ärgert nicht wenige Autofahrer, die regelmäßig auf dieser Straße unterwegs sind.

Thomas Hanrieder vom Staatlichen Bauamt betont, dass ein Aufschieben der Sanierung dieser Stützmauer auf Illerseite nicht ratsam gewesen wäre. Es habe durchaus die Gefahr bestanden, dass die gesamte Straße eines Tages abrutsche. „Dann wäre die B 19 monatelang in beiden Fahrtrichtungen gesperrt und der gesamte Verkehr müsste über die Kreis- und Gemeinde-straßen umgeleitet werden.“ Wie schnell so etwas passieren könne, sehe man derzeit an der Jochpass-Straße.

Natürlich bemühe sich das Bauamt wie andere Behörden, absehbare Maßnahmen zu koordinieren und die Arbeiten möglichst optimal zusammenzufassen. Dabei spiele die Finanzierung eine Rolle, aber auch die Kapazität der beteilgten Baufirmen, gibt Hanrieder weiter zu bedenken. Eine Erneuerung der Fahrbahndecke in dem jetzt betroffenen Bereich zwischen Fischen und Sonthofen sei erst in einigen Jahren fällig. Und solange könne man bei der Stützmauer nicht zuwarten, unterstreicht Hanrieder. Und viel Verkehr - auch hausgemachten - habe man auf der B 19 immer.

Die Bauarbeiten dauern noch bis Ende Oktober. Der Verkehr kann während der Bauzeit, bis auf zwei Wochen, in beiden Fahrtrichtungen auf der B 19 bleiben. Vom 22. bis 25. September und vom 26. bis 30. Oktober muss die Bundesstraße in Fahrtrichtung Sonthofen noch einmal gesperrt werden. Der Fuß- und Radweg von Tiefenberg nach Sigishofen ist ab Dienstag, 22. September, bis 30. Oktober komplett gesperrt.

Josef Gutsmiedl

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