Neue Perspektive für Fischen?

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Die Dauerbelastung der B19-Anwohner könnte durch geschickte Verkehrssteuerung spürbar veringert werden, meint man bei der SPD und der örtlichen Bürgerinitaitive.

Fischen - Eine spürbare Entlastung für die geplagten B19-Anwohner bereits nach einem Jahr, eine deutliche optische Aufwertung für den Kurort innerhalb von drei Jahren sowie ein wesentlich fußgängerfreundlicheres Fischen in spätestens fünf Jahren - das sieht der neue Drei-Stufen-Plan vor, den SPD und örtliche Bürgerinitiative jetzt gemeinsam präsentierten.

Nach Mitteilung des Sprechers der Bürgerinitiative, Dr. Jürgen Groß, könnten dabei in einem ersten Schritt die Ampeln im Zuge der B19 verkehrsabhängig so geschaltet werden, dass Stauungen zumindest im näheren Ortsbereich künftig weitestgehend vermieden werden. Wenn gleichzeitig die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf diesem Straßenabschnitt reduziert würde, sei zu erwarten, dass sich die Belastungen der Anwohner durch Lärm und Schadstoffe spürbar verringerten. Eine solche Maßnahme ließe sich mit geringem baulichen und finanziellem Aufwand innerhalb eines Jahres durchführen, meinen Dr. Groß und seine Mitstreiter. 

Anschließend sei in einem zweiten Schritt durch das Staatliche Bauamt zu prüfen, ob bei der Anfahrt aus nördlicher und südlicher Richtung zwei Pförtnerampeln auch in Spitzenzeiten den Verkehr auf dem dazwischen liegenden Streckenabschnitt soweit entzerren können, dass die Einrichtung eines Kreisels auf Höhe der Abzweigung Richtung Obermaiselstein möglich wäre. Auf diese Weise könnten zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden: neben einem besseren Verkehrsfluss auch neue gestalterische Möglichkeiten zur besseren Wahrnehmung des Ortes von der B19 aus, was für den Tourismus in Fischen sehr wichtig sei. 

Spätestens in der abschließenden dritten Phase müsse dann auch etwas für Fußgänger und Radfahrer getan werden. Beispielsweise sei entlang der Bundesstraße ein Fuß- und Radweg zwischen den Einmündungen der beiden Kreisstraßen dringend notwendig. Innerhalb von insgesamt drei bis fünf Jahren, so Groß, könnten sämtliche Maßnahmen zum Abschluss gebracht werden, zeigen sich SPD und Bürgerinitiative optimitisch.

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