Dr. Gerd Müller erneut zum Bundestagskandidaten nominiert

Müller will's nochmal packen

Wahlkreisbewerber Dr. Gerd Müller (Mitte) mit Gertie Müller-Hoorens (von links), CSU-Landtagsfraktionschef und Kreisvorsitzender Kempten Thomas Kreuzer, dem Landtagsabgeordneten Eberhard Rotter, sowie Joachim Konrad, Kreisvorsitzender der CSU Oberallgäu.

Oberallgäu – Der Allgäuer Bundestagsabgeordnete und Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller wird bei der kommenden Bundestagswahl erneut im Wahlkreis Kempten-Lindau-Oberallgäu kandidieren. In Weitnau erhielt er ein klares Votum der CSU-Deligiertenkonferenz.

Müller kandierte erneut und erhielt ohne Gegenkandidat 96,53 Prozent der Stimmen der anwesenden 144 Delegierten. Der Minister verwies in seiner Rede auf die aktuell hervorragende Wirtschaftslage in Deutschland, die sich jedoch nicht in der Stimmung in der Bevölkerung widerspiegele. Anschließend ging der Minister auf die Flüchtlingskrise ein. Die vielfältigen Fluchtursachen in den Herkunftsländern müssten weiter gezielt bekämpft werden, um „die großen Völkerwanderungen“ zu stoppen. Es sei klar, dass Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten Schutz zu Teil werden müsse, so Müller weiter. Das liege „in unser aller christlichen Interesse“ und werde auch von der CSU so umgesetzt.

Der CSU-Fraktionsvorsitzende im Landtag Thomas Kreuzer stellte die Brisanz der Situation heraus. Kreuzer sagte, dass das Erstarken der AfD auch für die künftige Konstellation in der Bundesregierung Konsequenzen haben werde. Man müsse die Sorgen der Menschen ernst nehmen und „endlich die Lösungen präsentieren“, die vom Bürger gefordert würden.

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