Deutscher Wandertag 2013 in Oberstdorf

Oberstdorf geht wandern

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Freuen sich auf den Deutschen Wandertag im nächsten Sommer: Verbandswanderwart Gunter Schön (von links), Miriam Fritsch (Tourismus Oberstdorf), Bernhard Joachim (Geschäftsführer Allgäu GmbH), Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß (Präsident des Deutschen Wanderverbandes), Ute Dicks (Geschäftsführerin Deutscher Wanderverband), Bürgermeister Laurent Mies, Gerlinde Hagelmüller (Allgäuer Heimatbund), Jörg Haase (Vizepräsident Wanderverband) und Karl Stiefenhofer (Vorsitzender Allgäuer Heimatbund).

Oberstdorf – Der Deutsche Wandertag wirft seine Schatten voraus – die Vorfreude bei den Gastgebern wächst. Vom 26. Juni bis 1. Juli nächsten Jahres findet die Veranstaltung zum ersten Mal im Oberallgäu statt. Die Region kann dabei mit mehr als 45.000 Übernachtungen rechnen. 

Das Motto „Wandern hoch drei“ symbolisiert die drei Höhenlagen von einfachen Talwanderungen über mittlere Voralpenhöhen bis zu Touren in alpinen Bergregionen. Oberstdorf wird in dieser Zeit zusammen mit den Partnerorten und -regionen (die Hörnerdörfer, die Ferienregion Alpsee-Grünten und Bad Hindelang) zur Wanderhauptstadt Deutschlands und dabei tausende Wanderer willkommen heißen.

Was als Treffen der Mitgliedsvereine des Deutschen Wanderverbandes begann, gilt inzwischen – in der 113. Auflage – als größte Wanderveranstaltung Europas. Auf Initiative des Allgäuer Heimatbundes hatte 2009 der südlichste Zipfel Deutschlands den Zuschlag erhalten. Als starker Partner konnte die Allgäu GmbH gewonnen werden. 

Hinter den Kulissen wird seit Monaten schon fleißig an der Organisation und am Rahmenprogramm gewerkelt. So wurden etwa vom Heimatbund 19 neue Wanderführer geschult. Inzwischen liegt das komplette Veranstaltungsprogramm vor. Neben geführten Wanderungen werden Besichtigungen von Sehenswürdigkeiten, ein umfangreiches Kultur- und Vortragsprogramm und ein „Allgäu-Dorf“ angeboten. Höhe-

punkt ist ein großer Festumzug in Oberstdorf. 

Man habe sich beim Besuch der Marktgemeinde überzeugen können, dass die Vorbereitungen hervorragend laufen, lobte der Präsident des Deutschen Wanderverbandes Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß auf der gemeinsamen Präsentation der Veranstalter. Er nannte die Organisatoren „einen Freundeskreis, der an der gemeinsamen Aufgabe zusammenwächst“. Auch das Thema „Gesundheitswandern“ werde auf dem Programm stehen. 

„Wir freuen uns, dass sie sich für Oberstdorf und das Allgäu entschieden haben“, bezeichnete Bürgermeister Laurent Mies das Wandern als „Trendsportart Nummer eins“. Den Menschen Natur und Landschaft aber auch die historischen Zusammenhänge nahe zu bringen, nannte der Vorsitzende des Heimatbundes Karl Stiefenhofer als wichtige Zielsetzung. 

Die Stellvertretende Vorsitzende, Gerlinde Hagelmüller,  stellte die Wanderplaketten vor, die in drei Ausführungen Allgäuer Motive der Fotografin Lala Aufsberg zeigen und durch deren Verkauf der Wandertag mitfinanziert werden soll. Um die Anreise möglichst CO2 neutral zu gestalten, bieten die Veranstalter ein deutschlandweites Bahnticket zum Preis von 79 Euro für die An- und Abreise an, konnte Ute Dicks vom Wanderverband verkünden. „Ich empfinde jeden Tag mehr Vorfreude“, lobte Bernhard Joachim, Geschäftsführer der Allgäu GmbH, die „freundschaftliche Zusammenarbeit mit allen Partnern“. Die Veranstaltung trage zur Wertschöpfung und Nachhaltigkeit in der Region bei. Schon jetzt schlage sich der Wandertag positiv in Vorbuchungen und Anfragen von Gruppen, Familien  und Einzelpersonen nieder, ergänzte die Marketing Leiterin von Tourismus Oberstdorf, Miriam Frietsch. 

Eine solche Großveranstaltung ist allerdings nicht alleine zu stemmen. Und so freuen sich die Allgäu GmbH und der Heimatbund Allgäu besonders, drei Partner aus der Wirtschaft gewonnen zu haben: Sport Schratt GmbH aus Oberstdorf, Meckatzer Löwenbräu (Meckatz) und Krumbach Mineralwasser AG mit Sitz in Kisslegg.

Heinrich Bonert

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