Gute Basis für die Zukunft

Stolz zeigten sich die prüfungsbesten Absolventinnen aus dem Landkreis Oberallgäu: Stellv. Landrätin Gertrud Knoll (v.l.), Bettina Waltner aus Eisenbolz, Weitnau (Notendurchschnitt 2,07), Ausbildungsberaterin Barbara Frisch, Sabrina Keck aus Kühberg, Blaichach (Notendurchschnitt 2,57), Ramona Bach aus Kapf, Blaichach-Gunzesried (Notendurchschnitt 2,72), Behördenleiter Dr. Alois Kling, Johanna Bechteler aus Linsen, Waltenhofen (Notendurchschnitt 2,75) und Ulrike Kluge (Prüfungsausschuss Kempten II). Foto: privat

Große Freude über ihren erfolgreichen Berufsabschluss nach dreijähriger Ausbildung zeigten jetzt 112 Hauswirtschafterinnen, fünf Hauswirtschafter und fünf Hauswirtschaftstechnische Helferinnen in Benningen bei der Freisprechungsfeier der Hauswirtschaft. „Die Absolventinnen und Absolventen kommen aus dem gesamten Allgäu“, erläuterte der Leiter des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten, Dr. Alois Kling. Die Kemptener Behörde ist in der Region das zuständige Berufsbildungsamt im Bereich Hauswirtschaft.

In der mit knapp 300 Personen gut besetzten Festhalle konnte Kling neben den Ex-Prüflingen viele Eltern, Freunde, Lehrer, Ausbilder und zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Ausbildungsberaterin Barbara Frisch, die für ihren Einsatz bei der Organisation und Abhaltung der Prüfung viel Lob erhielt, informierte über die Prüfungsinhalte. „Die Prüflinge mussten Aufgaben aus den verschiedenen Arbeitsbereichen bewältigen: Nahrungszubereitung und Service, Reinigen und Pflegen von Räumen, Gestalten von Räumen und des Wohnumfeldes, Reinigen und Pflegen von Textilien, Vorratshaltung und Warenwirtschaft. Dazu kommt je eine Präsentations- und Betreuungsaufgabe“, erklärte sie. Das Spektrum der Aufgaben sei sehr vielseitig und die Abschlussprüfung damit sehr anspruchsvoll“, führte Frisch weiter an. Von den insgesamt 138 angetretenen Prüflingen hatten 122 die Prüfung bestanden. Das beste Prüfungsergebnis erzielte Katharina Fichtl aus Waal mit einem Notendurchschnitt von 1,05. Sie besuchte die Berufsfachschule für Hauswirtschaft in Kaufbeuren. Es folgten Katharina Goller aus Aitrang (Berufsfachschule für Hauswirtschaft in Marktoberdorf) und Kathrin Schmid aus Stetten (Berufsfachschule für Hauswirtschaft in Memmingen) mit den Notendurchschnitten von 1,30 bzw. 1,42. In ihrem Grußwort betonte die Vorsitzende des Berufsverbandes der Allgäuer Meisterinnen und Meister der Hauswirtschaft, Brigitte Linder, dass Hauswirtschaft ein Beruf mit Zukunft sei und unter anderem Chancen in Kindertagesstätten, Altenpflege, Privat- und Großhaushalten sowie Hotels böte. Abschließend forderte Kling die „frischgebackenen“ Hauswirtschafter/innen und Hauswirtschaftstechnischen Helferinnen auf, das umfangreiche Angebot an Weiterbildungsmöglichkeiten in diesem vielseitigen Berufsfeld zu nutzen.

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