Die Narren sind los

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Pünktlich um 11.11 Uhr läutete der Präsident der SFZ, Gerd Rüben, im Sonthofer Rathaus die Faschingssession 2015/16 ein.

Sonthofen – Am 11.11., pünktlich um 11.11 Uhr, läuteten die Sonthofer Fasnachtszunft SFZ und die Faschingsfreunde Hillaria im Sonthofer Rathaus die Faschingssaison 2015/2016 ein.

Eine „sehr kurze Fasnacht“ sei es dieses Mal, hob Hillaria-Präsident Rolf Döbbelin hervor – bereits am 10. Februar ist die Närrische Zeit schon wieder vorbei. Dennoch finden auch in dieser Saison wie gewohnt alle Veranstaltungen statt. Döbbelin erklärte den Anwesenden auch, warum die Faschingszeit in jedem Jahr unterschiedlich lang ist: Die Fasnacht hängt mit der Fastenzeit zusammen, also mit Ostern. Auf dem Konzil von Nicäa im Jahre 325 wurde Ostern auf den ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond festgelegt. Dieser fällt 2016 auf den 23. März, Ostersonntag dementsprechend auf den 27. März – zieht man jetzt die Fastenzeit ab, kommt man auf den 10. Februar als Aschermittwoch und Beginn der Fastenzeit.

Die Hillaria präsentiert am heutigen Samstag um 17 Uhr bei der Saisoneröffnung in der Markthalle ihr Tanzprogramm, am 16. Januar 2016 feiert sie dann in einem großen Jubiläumsball „11 Jahre Faschingsfreunde Hillaria e.V.“. Erstmals wird es am 23. Januar einen Dämmerumzug der Fluhensteingeister geben, bevor es ab 30. Januar Schlag auf Schlag geht: Ball der Bälle, Kinderfasching, Hexenumzug, Kinderumzug mit Rathaussturm, und schließlich am 9. Februar den Gaudiwurm durch Sonthofen.

Die SFZ, die in diesem Jahr wieder mit einem Zunftmeisterpaar aufwarten kann, bietet ebenfalls ihr volles Programm: Der große Zunftball am 9. Januar, Seniorennachmittage, der Ball der Begegnung, Kinderfasching, Stadtrundgang und natürlich ebenfalls der Gaudiwurm sind allein die Termine in Sonthofen.

„Mein großer Respekt, was ihr da auf die Beine stellt“, lobte Bürgermeister Christian Wilhelm das Engagement der beiden Sonthofer Faschingsvereine. Gerd Rüben, Präsident der SFZ, betonte, wie wichtig es sei, dass die Eltern der Kinder, die im Verein tanzen, hinter dem Engagement ihrer Kinder stünden. Und auch Rolf Döbbelin betonte den hohen Stellenwert der Kinder- und Jugendarbeit in den Vereinen – „gearbeitet“ werde in den Faschingsvereinen das ganze Jahr, bereits 14 Tage nach Aschermittwoch geht das Training für die nächste Saison los.

Dass sich das harte Training lohnt, zeigte Tanzmariechen Casey von der Hillaria, die zum Abschluss ihr Programm für diese Faschingssaison aufführte.

eva

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