Bad Hindelanger Viehscheid

Traumhaftes Spätsommerwetter, 900 Jungrinder, 20.000 Zuschauer

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Bad Hindelang – Ein Viehscheidtag wie aus dem Bilderbuch: Samstag, schönstes Frühherbstwetter – besser konnte es der Hindelanger Viehscheid nicht erwischen. 20 000 Besucher ließen sich das Spektakel nicht entgehen und beobachteten den Einzug von rund 900 Jungrindern auf dem Scheidplatz.

Dabei, so berichtet etwa Paul Gehring, der seinen Enkel Markus, den Hirten der Alpe Kühbach, erwartete, käme ja gar nicht alles Alpvieh zum Scheid: „Das Vieh der einheimischen Bauern kommt noch auf die Nachweiden im Tal. Die Bauern sind heilfroh, dass sie ihre Schumpen so bald nicht heimholen müssen.“ Einige hundert Stück Alpvieh lässt so den Viehscheidrummel links liegen.

Während Bayerns Finanz- und Heimatminister Markus Söder als Überraschungsgast den Viehscheid als ein Stück Kultur und Brauchtum würdigte, und den Hirten die Scheidschellen (eine hatte er selbst gestiftet) überreichte, hatte der Vorsitzende des Bundes Deutscher Milchbauern, Romuald Schaber aus Petersthal, als „richtiger Bauer“ alle Hände voll zu tun mit seinen Schumpen.

„Seit langem schon haben wir Alpvieh in den Hintersteiner Bergen auf den Alpen Erzberg und Platten“, erklärte Romuald Schaber, als er eines seiner Jungrinder in Empfang nahm.

Viehscheid in Bad Hindelang

gts

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