Neue Impulse für Impuls

Mit viel Schwung auf die Baustellen

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Die neue Impuls-Vorstandschaft mit (von links) den Beisitzern Karl Bufler, Frank Häusler und Peter Fuchs, Vorstand Anselm Schaber, der Stellvertetenden Vorsitzenden Petra Schafroth, Beisitzer Peter Seitz und Kassier Bene Wiedemann.

Immenstadt - Im zweiten Anlauf hat es geklappt. Nachdem sich zum ursprünglich geplanten Termin für die Mitgliederversammlung kein Kandidat für das Amt des Ersten Vorstands der Arbeitsgemeinschaft Impuls in Immenstadt gefunden hatte, liefen die Wahlen jetzt wie am Schnürchen.

Anselm Schaber will die nächsten zwei Jahre Impulse für Impuls geben und die erfolgreiche Arbeit der Einzelhandels- vereinigung mit einer engagierten Mannschaft voran treiben.

„Das ist schon was anderes als ein Kleintierzüchterverein“, meinte Anselm Schaber in seiner Antrittsrede. Die Mitgliederversammlung hatte den Chef des Trachtenhauses Schaber einstimmig zum Ersten Vorsitzenden von Impuls gewählt. Von einer Krise bei der Arbeitsgemeinschaft pulsierendes Immenstadt, wie es in den vergangenen Wochen da und dort geheißen habe, könne keine Rede sein, so Schaber. „Impuls macht Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung. Es geht um den Wirtschaftsstandort Immenstadt“ dafür setzen wir uns ein“, so Schaber weiter.

Immenstadt sei „handelsmäßig gut aufgestellt, wie kaum eine andere Kommune“, meinte Schaber. Die „kleinen Baustellen“ werde man jetzt mit einer engagierten Mannschaft und in konstruktiver Zusammenarbeit in Angriff nehmen. „Uns ist es nicht egal, wie sich Immenstadt entwickelt.“

Unter „Baustellen“ versteht Schaber etwa die Leerstände in der Stadt, die Weiterentwicklung der Bahnhofstraße oder die Frage der Parkplatzgebühren, aber auch Themen wie Gewerbe-Neuansiedlungen, die Außenwirkung der Einkaufsstadt und die interne Kommunikation. Schaber: „Es gibt einiges zu tun.“ Um neuen Schwung in die Arbeitsgemeinschaft zu bringen will die Impuls-Mannschaft drei Bereiche bearbeiten: Veranstaltungen, Qualität, Politische Fragen.

Mit hochwertigen Veranstaltungen soll Immenstadt als Einkaufsstadt noch besser „in die Köpfe der Menschen“ gebracht werden. „Immenstadt muss sich positiv und sympathisch darstellen“, betont Anselm Schaber. Zudem will Impuls mit Top-Service punkten und Vertrauen bilden.

Der Einzelhandel sei mehr als bloßer Verkauf, gibt Schaber weiter zu bedenken und verweist auf die Arbeitsplätze, das Engagement vieler Geschäftsleute in den Vereinen und das Steueraufkommen – Dinge, die der Stadt als Ganzes gut tun.

Die Feststellungen des neu gewählten Impuls-Vorsitzenden konnte Alfred Becker, Bereichsleiter der Wirtschaftsförderung der Stadt, nur bestätigen und logte die Arbeitsgemeinschaft: „Sie machen Stadtentwicklung indem Sie Mehrwert bieten.“ Die Stadtverwaltung könne die Bemühungen der Arbeitsgemeinschaft Impuls nur unterstützen.

Bürgermeister Armin Schaupp stellt eine aktive Mitwirkung der Stadt beim Verkehrs- und Parkplatzkonzept und der Stadtentwicklung in Aussicht, deutet aber an, dass sich die Zusammenarbeit mit Impuls „an der Realität messen“ lassen sollte. „Querdenken und neue Pfade“ seien angesagt, um erfolgreich zu sein. Offene Baustellen sind für Schaupp etwa das Dobler-Areal, die Bahnhofstraße, der Hofgarten und die Bauhof-Insel. Auch die Entwicklung rund um das Grüne Zentrum eröffne dem Einzelhandel neue Chancen.

Ende Juli will der Einzelhandel eine Neuauflage der „Mehrwertwoche“ starten. Peter Seitz zufolge keine Rabattschlacht im üblichen Sinn, sondern eine Möglichkeit für die Geschäfte, auf eine besonders sympathische Weise für sich und die Einkaufsstadt Immenstadt zu werben. Höhepunkt soll der letzte Schultag (29. Juli) als „langer Einkaufstag“ sein, mit einem Kinder-Benefizlauf zugunsten der Kinderbrücke Allgäu und einem Rahmen- programm in der Stadt.

Josef Gutsmiedl

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