Kampf gegen "dicke Luft"

Seit Mitte November finden in Oberstdorf wieder lufthygienische Messungen zur Überprüfung der Luftqualität statt (der KREISBOTE berichtete). Insgesamt ein Jahr lang misst der Deutsche Wetterdienst (DWD) an drei Stationen Staub und Stickstoffdioxid.

Jede Woche wird pro Messstation eine neue Probe für den Staub sowie eine für Stickstoffdioxid angebracht. Diese werden vom DWD nach einem Jahr ausgewertet und geben in einem abschließenden Gutachten Aufschluss über die erreichte Luftqualität. Die Messungen sind Voraussetzung für die Prädikate „Heilklimatischer Kurort“ und „Kneippkurort“ und deswegen von großer Bedeutung für die Fremdenverkehrsgemeinde. Bei den letzten Messungen vor fünf Jahren waren die Richtwerte zur Erreichung der Prädikate nicht mehr ganz eingehalten worden. Allerdings waren die Bedingungen im Vergleich zu früher verschärft worden. Hauptverantwortlich für die Luftbelastung in Oberstdorf sind Hausbrand und Verkehr. In einem Schreiben bittet die Gemeinde alle Oberstdorfer um Mitwirkung und Unterstützung bei den Maßnahmen zur Luftreinhaltung. „Verschiedene kleine Maßnahmen können bereits Großes hierzu bewirken“, appelliert Bürgermeister Laurent Mies an jeden Einzelnen.

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