Gute Lösung gefunden

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Der kleine Silvan erkundete die vielen Spielmöglichkeiten in der neuen Kinderkrippe St. Martin.

Blaichach – Eingezogen sind die Kinder schon im November – jetzt fand die offizielle Einweihung und Eröffnung der neuen Kindertagesstätte St. Martin in Blaichach statt. Die Kinderkrippe biet 18 Kleinkindern Platz.

„In ein paar Wochen werden auch die restlichen Arbeiten erledigt sein“, freut sich die Leiterin des Kindergartens, Brigitte Blanz. „Es fehlt schon noch da und dort. In den nächsten Woche können wir die neuen Räume weiter gestalten...“ Das Ziel, die Aufgabe, sei seit 46 Jahren – seit es den Kindergarten St. Martin gibt – das selbe: „Alle sollen sich bei uns wohlfühlen.“ Zehn pädagogische Mitarbeiterinnen und eine Praktikantin betreuen die 75 Kindergarten-Kinder; drei davon bilden jetzt das spezielle Kinderkrippen-Team für bis zu 18 Kinder der Kinderkrippe.

Eine Notlösung ist es keinesfalls geworden; vielmehr ein gute Lösung. Zu diesem Fazit kommen alle – die Pfarrkirchenstiftung St. Martin als Träger der neuen Kindertage- sstätte, die Gemeinde Blaichach und alle an Planung und Ausführung Beteiligten. „Eine schwierige Aufgabe“, erinnert sich Archiket Christian Neuert. Nach einer langwierigen Standortsuche habe man mit dem Anbau an den bestehenden Kindergarten St. Martin „einen guten Platz“ gefunden. Nicht zuletzt, weil die „Gäste“ der Kinderkrippe auch schnell mal in den benachbarten Kindergarten schauen können.

Bewährt habe sich die Einrichtung eines Bauteams, so Neuert weiter. In rund 40 Treffen dieses Gremiums habe man „vieles besprochen, manches geändert und einiges überarbeitet“. Nach sieben Monate Bauzeit von April bis November sehe man jetzt folglich „ein gutes Ergebnis“. Immerhin sei der Bau bei laufendem Kindergartenbetrieb gleich nebenan über die Bühne gegangen, wie der Architekt betont.

Für Blaichachs Bürgermeister Chrstof Endreß ist der Bau der Kindertagesstätte als Erweiterung des Betreuungsangebotes ein wichtige Ergänzung der Infrastruktur der Gemeinde. Er, Endreß, sei allerdings lediglich derjenige, der das gelungene Ergebnis jetzt eröffnen könne. Den Beschluss habe ja noch der „alte Gemeinderat“ gefasst und das Projekt auf den Weg gebracht.

Wie wichtig solche Angebote gerade heute seien, unterstreicht auch Pfarrer Florian Rapp. Diese Betreuung müsse es heute vermehrt geben, „weil manches nicht mehr in Ordnung ist“. Deshalb verstehe die Kirche als Träger der Einrichtung ihre Rolle bei der sogenannten „Krippenoffensive“ nicht nur als betreuende Dienstleistung. Es sei eine Art Notbehelf angesichts sozialer und familiärer Situationen. „Bindung geht der Bildung voran“,meint Pfarrer Rapp. Mit einem Krippenneubau sei mithin nicht alles in Ordnung, gibt Rapp zu bedenken.

Josef Gutsmiedl

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