Fit werden für die Zukunft

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Die Klinik Oberstdorf.ö

Kempten – Der Ausbau der vier einzelnen Klinikstandorte ging im vergangenen Jahr in großen Schritten voran. Insgesamt investierte der Klinikverbund Kempten-Ober- allgäu im vergangenen Jahr rund 17,8 Millionen Euro in die Ertüchtigung der Häuser, so die beiden Geschäftsführer Andreas Ruland und Michael Osberghaus in der Bilanz-Pressekonferenz am Dienstag.

Allein 12 Millionen Euro flossen demnach in die verschiedenen Baumaßnahmen. So wurden am Klinikum Kempten 9,5 Millionen Euro in den Bau der neuen zentralen Notaufnahme und der Radiologie gesteckt. Investitionen in Höhe von 1,8 Millionen Euro gingen nach Immenstadt. Dort wurde die zentrale Sterilgutversorgung umgebaut, ein Lager neu gebaut und der Hubschrauberlandeplatz ausgebaut. 

In Oberstdorf wurden für 700 000 Euro die Wahlleistungstation fertiggestellt, weitere Praxisräume eingerichtet und der bestehende OP saniert. Weitere 5,7 Millionen Euro gaben die Verantwortlichen für medizinische Ausstattungen und Geräte aus. Nur so könne weiterhin eine Patientenversorgung auf dem neuesten Stand der Technik angeboten werden. 

In diesem Jahr wollen Ruland und Osberghaus vor dem Hintergrund einer wirtschaftlich stabilen Situation „die Profilschärfung unserer Standorte weiter verfolgen“. Dazu gehört unter anderem die Einrichtung einer Hauptabteilung für Lungenheilkunde in Kempten und Immenstadt. Chefarzt der standortübergreifenden Klinik, die ihren Schwerpunkt in Immenstadt hat, ist der Privatdozent Dr. Christian Schumann. „Lungenerkrankungen werden auch im Allgäu in den nächsten 15 bis 20 Jahren deutlich zunehmen“, so Geschäftsführer Ruland. 

Weiter ausgebaut werden soll in diesem Jahr die Hauptabteilung Neurologie. Außerdem sei geplant, eine Neurologische Frührehabilitation einzurichten. Diese soll eine Weiterbehandlung von Patienten mit schweren neurologischen und neurochirurgischen Erkrankungen ermöglichen.

Matthias Matz

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