Interessante Konzepte

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Dringend verbessert werden muss die Verkehrssituation im südlichen Landkreis so der Tenor in der jüngsten Kreistagssitzung. Vor allem den Dörfen links und rechts der B19 macht der Ausweichverkehr zu schaffen.

Oberallgäu – Die B19 zwischen Sonthofen und Oberstdorf ist in den Stoßzeiten stark überlastet. Auch die Kreisstraßen OA4 (Altstädten-Schöllang) und OA5 (Sigishofen-Ofterschwang) leiden unter dem Ausweichverkehr. Der Landkreis Oberallgäu beschäftigt sich seit vergangenem Jahr mit einem Konzept zur Lösung des Problems – dem „Verkehrskonzept Oberallgäu“.

In bislang zwei Workshops setzten sich verschiedenste Interessensvertreter aus der Region zusammen, um Informationen und Ideen zu sammeln, wie die Verkehrssituation im Oberallgäu verbessert werden könnte, berichtete Landrat Anton Klotz in der Kreistagssitzung vergangenen Freitag.

Außerdem erfuhren die Mitglieder des Kreistages in Vorträgen Details zur Verkehrsanalyse und konnten Einblick erhalten in die Verkehrskonzeptionen benachbarter Regionen. Laut Klotz sei das Verkehrskonzept für Vorarlberg, „Mobil im Ländle“, interessant.

„Wir gehen in der Sache voran“, versprach Klotz weiter. Auch der öffentliche Nahverkehr solle in das Konzept mit eingebunden werden, ebenso wie die Stadt Kempten.

Eva Veit

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