Leistung soll sich lohnen

Die Julius und Gertraud Kunert-Stiftung würdige die sportliche Leistung herausragender Immenstädter Nachwuchssportler (von links) Isabelle Lang, Lana Bambach, Daniel Miller, Simon Joas, Markus Joas, Inola Kremer, 1. Bürgermeister Armin Schaupp, Laura Radke, Sportbeiratsvorsitzender Siegfried Wegmann und Elias Sinz. Foto: Elke-Sabine Barth

Im Immenstädter Schloss würdigte Stiftungsvorstand Bürgermeister Armin Schaupp die herausragende Leistung Immenstädter Sportler bei der Vergabe der Julius-und Gertraud-Kunter-Sportpreise. Insgesamt wurden 12.000 Euro ausgeschüttet. 11.002 Euro gehen als pauschale Jugendförderung Immenstädter Vereinen zu.

Zeitlebens hatte Julius Kunert ein Thema das ihm am Herzen lag: „Leistung soll sich lohnen“. Als Flüchtling hatte er während dem Krieg mit rund drei Millionen Sudetendeutschen seine Heimat hinter sich gelassen. Mitnehmen konnte er nur, was er tragen konnte. Noch heute ist seine Schaffenskraft überall in Immenstadt sichtbar. Er war Chef der Unternehmensgruppe Julius Kunert und Ehrenbürger der Stadt Immenstadt. Julius Kunert war überzeugt, dass eine gute Ausbildung und Förderung in Schule, Beruf und Sport die beste Basis für eine herausragende Leistung ist. Deshalb gründete er zu seinem 75. Geburtstag die Julius und Gertraud Kunert-Stiftung, die bis zu seinem 90. Geburtstag als Stiftungskapital auf eine Million D-Mark aufgestockt wurde. Aus den Zinserträgen wird jährlich in Immenstadt die Jugend für besondere sportliche und schulische Leistung geehrt, unterstützt und belohnt. Die herausragende sportliche Leistung einzelner Sportler wurde mit 825 Euro honoriert. Die Firma Kunert stiftete zusätzlich Sachspenden. Einen Sonderpreis erhielt der 16-jährige Matthias Pfleiderer vom TV 1860 Immenstadt, Abteilung Trampolin. Das Nachwuchstalent bereitet sich am Kaderstützpunkt München auf eine Abschlussprüfung vor. Vater und Trainer Ernst Pfleiderer nahm die Auszeichnung entgegen.

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