Kompetenz vor Ort

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Der neu gewählte Kreisvorstand der CSU Oberallgäu mit (hintere Reihe von links) Eric Beißwenger (stv. Kreisvors.), Kreisvorsitzender Joachim Konrad, sowie (vorne von links) Geschäftsführer Thomas Eigstler, Bundesminister Dr. Gerd Müller, stv. Kreisvors. Manfred Baldauf, Schriftführer Christian Bentele, Schatzmeister Eberhard Fetzer, stv. Kreisvors. und stv. Landrat Alois Ried und stv. Kreisvorsitzende Julia Diete-Wendl.

Oberallgäu - Die Delegierten der CSU Oberallgäu bestätigten beim jüngsten Kreis-Parteitag in Oy-Mittelberg den Kreisvorsitzenden Joachim Konrad mit 98 Prozent im Amt. Dazu gab es ein klares Bekenntnis zur Liftverbindung Grasgehren/Balderschwang.

Der alte und neue Kreisvorsitzende Joachim Konrad betonte in seinem Rechenschaftsbericht: „Bei dieser Entscheidung muss die Staatsregierung an die Menschen vor Ort denken, die diesen Teil des Freistaats seit Jahrhunderten hegen und pflegen und sich nicht von Verbandsvertretern beeinflussen lassen, die in fernen Großstädten nichts über die Existenzgrundlagen im südlichen Oberallgäu wissen.“ Die Delegierten quittierten diese Aussage mit langem Beifall.

Die Entscheidung über die Verbindung der beiden Skigebiete Grasgehren und Balderschwang sei auch eine Entscheidung darüber, „ob in unserem Land nur noch die Verbände bestimmen oder ob die Politik noch die Kraft für mutige Entscheidungen“ habe.

Bei den turnusgemäßen Wahlen wurde Kreisvorsitzender Joachim Konrad mit 98 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt. Bei den Stellvertretern rückte Julia Diete-Wendl nach, die den Platz von Kreisrätin Renate Deniffel einnimmt. Deniffel erklärte, dass sie das Amt nach vielen Jahren aufgebe, um mehr Zeit für die Familie und eine neue berufliche Herausforderung zu haben. Das Schriftführeramt hat neu Christian Bentele aus Oberstaufen inne. Außerdem wurde mit Bürgermeister Thomas Eigstler aus Wiggensbach ein neuer Kreisgeschäftsführer gewählt.

Zu Gast bei den Oberallgäuer Christsozialen waren auch der Europaabgeordnete und Bezirksvorsitzende Markus Ferber sowie Bundesminister Dr. Gerd Müller. In seinem Grußwort führte Müller aus, dass 60 Prozent der Asylbewerber in Deutschland vom Balkan kämen. „Die Rot-Grüne Mehrheit im Bundesrat hat abgelehnt, dass Albanien, Kosovo und Montenegro in die Liste der sicheren Herkunftsstaaten aufgenommen werden. Das war falsch“, so Müller. „Um die Verfahren schneller bearbeiten zu können werden noch in diesem Jahr 750 Stellen beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) geschaffen.“

Ein Thema waren auch die Erfolge der großen Koalition in Berlin: „Die CSU hat ihre Wahlversprechen eingelöst. Wir haben in der großen Koalition in Berlin die Mütterrente, das Betreuungsgeld und die Einführung der PKW-Maut durch- gesetzt.“

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