"Offene Liste" ist optimistisch

Im März finden in Österreich Gemeindewahlen statt, so auch im Kleinwalsertal. Über 250 interessierte Bürgerinnen und Bürger informierten sich im Walserhaus in Hirschegg über das Wahlprogramm von Andi Haid und der offenen Bürgerliste und der Volkspartei im Kleinwalsertal. Der 52-jährige Andi Haid tritt - wie schon bei der Kommunalwahl im Jahr 2000 - als Gegenkandidat des Amtsinhabers Werner Strohmaier von der FPÖ an.

Der Andrang war so groß, dass sogar die Galerie für die Besucher geöffnet werden musste. Alle 47 Kandidaten der offenen Bürgerliste und VP Kleinwalsertal präsentierten sich auf der Bühne dem gespannten Publikum. Andi Haid freute sich sichtlich sehr über das große Interesse der Zuhörer und erklärte in einer fast einstündigen Rede seine Schwerpunkte für die nächsten fünf Jahre in der Gemeindepolitik. Haid: „Die Zeit ist mehr als reif für einen Wechsel an der Gemeindespitze. Der Stillstand der letzten Jahre in der Gemeinde muss beendet werden“. Sehr am Herzen liege ihm eine faire, offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit in der Gemeindestube, im Gemeindeamt und im Kontakt mit den Bürgern. Haid betonte, dass jeder Bürger das Recht auf eine Antwort auf seine Anliegen habe. „Bei mir würden alle Anfragen und Briefe beantwortet werden“, betonte Haid. Dem Tourismus als wichtigstem Wirtschaftszweig im Kleinwalsertal müsse wieder mehr Aufmerksamkeit zukommen. Auch neue Strukturen und Beteiligungen im Tourismusbüro müssten offen mit allen Vor- und Nachteilen diskutiert werden. So sollte zum Beispiel die Ausgliederung in eine eigene Gesellschaft geprüft werden. Den Lebensraum Kleinwalsertal mit seiner intakten Natur bezeichnete Haid als „unser größtes Kapital“, mit dem bewusst und sorgfältig umgegangen werden müsse. Das sei auch die Grundlage für ein lebenswertes Kleinwalsertal. Haid will sich für ein nachbarschaftliches Miteinander in der Gemeinde einsetzen. Ein funktionierendes soziales Gefüge sei ein großer Erfolgs- und Wohlfühlfaktor für alle Bewohner des Tales. Angefangen bei der Kinder- und Jugendbetreuung, einem funktionierenden Vereinsleben bis hin zur Unterstützung von Senioren und sozial Schwachen. Ein sicheres Tal lasse sich nur durch den großen und ehrenamtlichen Einsatz vieler Menschen zum Beispiel bei den Feuerwehren, der Bergrettung, den Rettungsorganisationen usw. gewährleisten. Bei der aktuellen Problematik der teilweise mangelhaften Infrastrukturen wolle Haid keine leeren oder unhaltbaren Versprechungen vor der Wahl machen. Er wolle sich aber mit ganzer Kraft und vollem Einsatz für gute Lösungen einsetzen. Zum Abschluss betonte Haid nochmals die dringende Notwendigkeit eines Wechsels in der Gemeindepolitik. Mit ihm und seinem Team von der offenen Bürgerliste und VP Kleinwalsertal habe der Stillstand ein Ende. Dafür sei es aber auch notwendig, dass die Wähler sich am 14. März an der Wahl beteiligen und ihm und seiner Liste die Stimme geben. Die Kleinwalsertaler Landtagsabgeordnete Beate Gruber (ÖVP) freute sich über das „sehr gute Team, das fast alle Bereiche der Bevölkerung abdecke“. Auf den ersten sechs Listenplätzen kandidieren Andi Haid, Leiter des Sozialzentrums aus Riezlern, Hotelier und Landwirt Markus Fritz aus Mittelberg, Bankangestellter Hubert Lorenz aus Hirschegg, Informatiker Dr. Roland Ritsch aus Riezlern, Steuerberaterin und Landtagsabgeordnete Beate Gruber aus Hirschegg und Skischulleiter Tom Egger aus Mittelberg.

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