Schulwettbewerb unter dem Motto "Das Allgäu - biologisch, regional, nachhaltig"

Regionales perfekt serviert

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Manfred Ecker (Mitte), der Leiter des Fachbereichs Gastronomie, mit den Siegern des Schulwettbewerbes (von links) Lisa Böttcher (3. Platz / Köche), Shang Shi Ma (2.), dem Sieger Florian Klöß, sowie (von rechts) Daniela Spreng (3. / Service), Mareike Haag (2.) und Siegerin Elora Ahmeti.

Immenstadt – Unter dem Motto „Das Allgäu – biologisch, regional und nachhaltig“ stand der jüngste Schulwettbewerb für Auszubildende im Hotel- und Gastgewerbe. Im Schulrestaurant der Berufsschule Immenstadt stellten sich acht angehende Hotel- und Restaurantfachkräfte sowie acht Köchinnen und Köche in einem Finale einem spannenden Wettbewerb.

Einen Boom in Sachen „bio und regional“ beobachten nicht nur die Gastronomie-Fachlehrer an der Berufsschule in Immenstadt. Auch die Stellvertretende Oberallgäuer Landrätin Gertrud Knoll macht einen „Trend zum Genuss“ aus, der in der Region zu spüren sei. Das Wettbewerbsmotto sei daher naheliegend und nur zu begrüßen. „Ohne Kuh kein Gast“, bringt sie den Zusammenhang von Kulturlandschaft und Landwirtschaft im Allgäu auf den Punkt.

Unterstützung bei der Durchführung des Wettbewerbs kam zudem durch das aktuelle Projekt „Ökomodell-Region Oberallgäu/Kempten“ und dessen Betreuerin Sarah Diem. „Das regionale Lebensmittelangebot ist außerordentlich vielfältig und auf einem hohen Qualitätsniveau“, betonte Diem. Somit konnten die Finalisten aus dem Vollen schöpfen und den Warenkorb mit regionalen Produkten und Zutaten füllen: von Apfel bis Ziegenkäse – alles aus der Region.

Dem praktischen Teil ging ein Theorietest voraus, der zu 30 Prozent in die Endabrechnung einfloss. Die Köche hatten im Anschluss die Aufgabe, anhand des vorgegebenen Warenkorbes ein 3-Gänge-Menü zuzubereiten. Die Hotel- und Restaurantfachleute mussten ein Gespräch mit englischsprechenden Gästen meistern, einen festlichen Tisch eindecken und sich im Service bewähren.

„Solche Wettbewerbe sind immer auch eine gute Vorbereitung auf die kommende Abschlussprüfung und machen fit für die Praxis“, betont Fachlehrer Manfred Ecker. Wer es in die Endrunde eines Wettbewerbes schaffe, habe schon einiges geleistet und sei „auf jeden Fall ein Gewinner“.

Die Punktestände der 16 Finalisten lagen dann in der Tat dicht beieinander. An der Spitze standen schließlich bei den Köchen Florian Klöß (Schüle‘s Gesundheitsresort / Oberstdorf) und bei den Restaurant-/Hotelfachleuten Elora Ahmeti (Sonnenalp / Ofterschwang). Die drei Top-Platzierten jeder Kategorie erhielten neben Urkunden auch attraktive Sachpreise.

Die Sieger werden für nächst- höhere Wettbewerbe nominiert, etwa die Bayerische und Deutsche Meisterschaft oder den renommierten internationalen Gastronomie-Wettbewerb in Budapest.

Josef Gutsmiedl

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