Für Sicherheit in der Stadt

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JOSEF GUTSMIEDL, Immenstadt - Vor kurzem legten die Sicherheitsbeauftragten der Stadt Immenstadt seinen aktuellen „Sicherheitsbericht“ vor. Der Stadtrat würdigte die ehrenamtliche Tätigkeit von Hans-Dieter Kappes und Baldur Huber, die im Stadtgebiet nicht nur klassische Umweltsünden feststellen und ahnden, sondern auch Sachbeschädigungen und Ordnungswidrigkeiten unterbinden. An den „Brennpunkten“ sind Hans-Dieter Kappes und Baldur Huber schon „gute Bekannte“ und eine gute Adresse, wenn es um Hinweise geht. „Die Leute kennen uns, und geben uns immer wieder Hinweise, wo wir mal nach dem Rechten sehen sollten“, berichtet Hans-Dieter Kappes bei einem Streifengang im Auwald. Hier sind es vor allem „wilde Partys“ und die Hinterlassenschaften von Feten, die das Duo beschäftigen. Schwerpunkt der Tätigkeit der beiden Sicherheitsbeauftragten ist die Aufklärungsarbeit. Sie sind der „verlängerte Arm“ des Ordnungsamtes. Sie pochen zum Beispiel darauf, dass etwa Hunde an der Leine geführt werden, wo dies verlangt wird. Und, dass die „Hundehäufchen“ weggeräumt werden. Auch Abfallablagerungen stellen sie immer wieder fest. Im Winter erinnern sie Haus- und Grundbesitzer an die Räumpflicht, damit die Gehwege schneefrei bleiben oder Schneehaufen nicht die Verkehrssicherheit beeinträchtigen. Wenn Belehrungen nicht weiter helfen, oder die Verstöße polizeilich geahndet werden müssen, schalten Baldur Huber und Hans-Dieter Kappes das Städtische Ordnungsamt ein oder die Polizei. Seit Mai diesen Jahres haben die Beiden „Inkassobefugnis“ und dürfen gegebenenfalls Buß- und Verwarnungsgelder kassieren. „Die Sauberkeit in der Stadt hat sich durch unsere Tätigkeit erheblich verbessert“, urteilt Hans-Dieter Kappes. Auch seien Sachbeschädigungen an öffentlichen Einrichtungen zurück gegangen. Die beiden Sicherheitsbeauftragten sind nicht nur in Sachen Umweltschutz unterwegs, sie haben auch ein Auge auf Einrichtungen wie WC-Anlagen, Spielplätze und Tiefgaragen. Im Jahr 2000 wurde in Immenstadt - anders als etwa in Kempten - keine so genannte Sicherheitswacht eingeführt. Vielmehr „versuchte“ man es mit der Berufung eines Sciherheitsbeauftragten. Seitdem ist der ehemalige Polizeibeamte Hans-Dieter Kappes im städtischen Auftrag unterwegs. Seit drei Jahren wird er von Baldur Huber unterstützt. Im Jahr kommen Kappes und Huber auf rund 300 Einsatzstunden - einschließlich 60 „Nachtstreifen“. Mit dem städtischen Dienstauto können auch Kontrollen in den Immenstädter Ortsteilen durchgeführt werden.

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