"Ski-Express ins Allgäu ist möglich"

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KREISBOTE, Allgäu - Ein „Ski-Express“ von Augsburg und Ulm ins Allgäu, wie vom Ausschuss für Freizeitwirtschaft der Industrie- und Handelskammer kürzlich gefordert, ist grundsätzlich machbar. Dies haben Gespräche, die Landtagsabgeordneter Eberhard Rotter, verkehrspolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion, mit Vertretern der Deutschen Bahn und der Bayerischen Eisenbahngesellschaft geführt hat, ergeben. „Schnelle Verbindungen an den Winterwochenenden von Stuttgart/Ulm und Nürnberg/Augsburg mit ausreichend Stauraum für Skier und Snowboard, kombiniert mit Bustransfer von den Bahnhöfen des südlichen Oberallgäus zu den Talstationen der Bergbahnen und einem Pauschalticket, das neben Bahn- und Busfahrt auch den Skipass mit beinhaltete, wären gewiss ein attraktives Angebot“, äußerte sich Rotter überzeugt. Rotter erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass das südliche Oberallgäu bereits heute per Bahn weit besser angebunden sei, als andere Ferienregionen in Bayern. So gäbe es von Oberstdorf aus täglich acht umsteigefreie Verbindungen nach München, sechs nach Augsburg, zwei nach Nürnberg und neun nach Ulm. Zusätzlich verkehrten täglich die Intercity-Züge „Allgäu“ von Nordrhein-Westfalen und „Nebenhorn“ von Hamburg nach Oberstdorf. Diese beiden Fernverkehrszüge der Bahn bedienen auf ihrem Weg in Oberallgäu auch das Rhein-Main-Gebiet, den Großraum Stuttgart, Niedersachsen und Hessen. Damit ist die Oberallgäuer Ferienregion auch auf der Schiene gut erreichbar. Demgegenüber gäbe es nach Berchtesgaden lediglich noch einen täglichen Intercity-Zug. Garmisch oder das niederbayerische Bäderdreieck seien lediglich samstags mit Fernverkehrszügen zu erreichen. „Solange diese Intercity-Züge gut ausgelastet sind, wird die Bahn mit ihnen weiterhin ins Allgäu fahren“, ist CSU-Bahnexperte Rotter überzeugt. Es sei daher auch Aufgabe der Tourismuswirtschaft, hier attraktive Pauschalangebote mit Bahnanreise zur Verfügung zu stellen.

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