Im Zeichen des Bieres

Die Sonthofer Ehemaligen vor dem Kunstwerk der Glaspyramide.

Sonthofen – Der 500. Geburtstag des Reinheitsgebots war der Anlass für die Ehemaligen, Reservisten und Hinterbliebenen (ERH) des Deutschen BundeswehrVerbandes Sonthofen, mit 50 Teilnehmern zu einer Zweitagesfahrt aus dem Allgäu nach Niederbayern zu starten.

orsitzender Oberstleutnant a. D. Alfred Veit und Ehrenvorsitzender Oberstleutnant a. D. Hans-Werner Goldner als Reiseleiter hatten einen „Natur, Kultur und Genuss im Einklang“ versprochen – und so war es dann auch.

Da die Bayerische Landesausstellung „Bier in Bayern“ vom April bis Oktober im Kloster Aldersbach – hier wird bereits seit 1268 Bier gebraut – im Passauer Land stattfindet, verband die gutgelaunte Reisegruppe den Aufenthalt mit dem Besuch der Dreiflüssestadt Passau. Nach einer Panoramafahrt konnte man unter anderem von der Veste Obernhaus aus- und bei einer Drei-Flüsse-Fahrt überprüfen, ob die Donau wirklich blau, der Inn grün und die Ilz schwarz sind.

Das fünfte Element Bayerns, das Bier, wartete dann im Kloster Aldersbach, nachdem beim Rundgang durch die Landesausstellung die Verwirklichung des Bayerischen Reinheitsgebots von 1516 bis heute überprüft worden war. Die Komposition von Wasser, Malz und Hopfen zu den verschiedenen Sorten hervorragenden bayerischen Biers wurde hierbei mit modernster Medientechnik demonstriert. Im Biergarten des Klosters konnte man abschließend den bei schönstem Sommerwetter aufkommenden Durst mit einer Maß löschen.

Der zweite Tag der Reise gehörte der Natur und Kultur des Bayerischen Waldes. Die Verbundenheit der ERH Sonthofen mit der ERH Freyung und der aktiven Truppe wurde mit dem Besuch beim Aufklärungsbataillon 8 in der Kaserne „Am goldenen Steig“ in der östlichsten Garnison Deutschlands demonstriert. Der Ehrenvorsitzende der Ehemaligen Süddeutschland, Stabsfeldwebel a. D. Willi Arens, und der Kommandeur des Bataillons, Oberstleutnant Marc Dingler, vertieften bei ihren Gästen die Kenntnisse über den Bayerischen Wald, die Geschichte des Standortes Freyung und die jetzigen Einsatzanforderungen an die Soldaten des Bataillons.

Nach der Fahrt über die Glasstraße nach Zwiesel stand die Glashütte in Theresien­thal auf dem Programm. Hier bot sich die willkommene Gelegenheit, sich mit Souvenirs und kleinen Geschenken aus der Glasmacherkunst einzudecken. Natürlich durfte auch ein Einkaufstopp bei der Glashütte Schott mit ihrer Pyramide aus 96 363 Gläsern nicht fehlen, bevor es auf die Rückfahrt nach Sonthofen ging.

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